Eine Horrormeldung erreicht die Welt aus Italien. Einer der meistgesuchten #Terroristen der Welt soll mit mehreren hundert Gefolgsleuten als Flüchtlinge getarnt in die Europäische Union eingedrungen sein. Italienische Sicherheitsbehörden sind alarmiert, dass die Gewalttäter aus Syrien kommend irgendwo in der EU unterwegs sein sollen, so die britische Zeitung Daily Mail. Anführer sei der 1989 geborene Albanier Lavdrim Muhaxheri, der sich selbst als "Abu Abdullah al Kosova" bezeichnet und aufgrund seiner ethnischen Herkunft äußerlich das Aussehen eines Mitteleuropäers annehmen kann. Muhaxeri stammt, so die Mail, eigentlich aus dem ex-jugoslawischen Kosovo und soll in Syrien sein blutiges Unwesen getrieben haben.

Werbung
Werbung

Nach dem Erfolg der russisch-iranisch-syrischen Offensive gegen den IS sei Muhaxeri mit ihm hörigen Kämpfern aus Syrien nach Europa geflohen sein. Interpol fahndet ebenfalls nach dem Mann. "Eine große Anzahl von Djihadisten kommt zurück nach Europa und den Balkan um den Kontinent in seinem Herz zu treffen. Viele von ihnen sind von den Sicherheitsbehörden identifiziert worden, aber viele kommen auch unbemerkt über die Grenzen", schreibt die italienische Zeitung L'Espresso aus nicht näher genannten Informantenkreisen. Muhaxheri gilt Terrorexperten als einer der exponiertesten Kämpfer der Terrorgruppe "Islamischen Staat" (IS). Er soll vor allem wegen seiner Rekrutiersversuche ausländischer Schergen für den IS unrühmlich Bekanntheit erlangt haben.

Geplante Anschläge?

Auch in diversen Videos agitierte der Kosovare für den "heiligen Krieg".

Werbung

Italienische Quellen bestätigen, es gäbe Bilder und Videos, die Muhaxeri zeigten, wie er Enthauptungen vornimmt und andere Morde begeht. Der Terrorist soll im Jahr 2012 nach Syrien in den Kampf gezogen sein, die Vereinigten Staaten stuften ihn 2014 als global gesuchten Attentäter ein. Wie die Daily Mail weiter berichtet, soll Muhaxeri Attentate auf Spiele der Fußballnationalmannschaft Israels geplant haben, die jedoch vereitelt worden seien. Der Gesuchte soll innerhalb Europas mit seinem IS-Kollegen Ridvan Haqifi, auch ein gesuchter Terrorist, zudem Attacken auf multinationale und öffentliche Institutionen geplant haben. Einrichtungen der orthodoxen serbischen Kirche seien ebenfalls potentielle Anschlagsziele. Die Männer gelten als gefährlich, wer sie sichtet soll Abstand halten und die Sicherheitsbehörden informieren.

Franzosen sind erzürnt!

Indes zeigt sich #Frankreich verärgert über Deutschland im Zusammenhang mit dem Berliner LKW-Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt. Politiker der konservativen "Republikaner" zeigten sich erstaunt angesichts der Durchreise des mutmaßlichen Attentäters Anis Amri durch Frankreich.

Werbung

Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten melden, es seien Videodokumentationen aufgetaucht, die Anis Amri in Lyon zeigen.

Fillon will Antworten!

Ein Berater des Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, François Fillon, mahnt Erklärungen vom französischen Ministerium des Inneren an. Gemäß der Deutschen Presseagentur (dpa) sagte er: "Wie kann es sein, dass ein von der Polizei in ganz Europa gesuchter Terrorist Frankreich im Ausnahmezustand mit Waffen betreten, sich in einem der größten Bahnhöfe Frankreichs aufhalten (…) und das Staatsgebiet wieder verlassen kann, ohne dass unser Überwachungssystem ihn erfasst?"

Aufwind für Marine Le Pen?

Die Chefin und Kandidatin der rechten Partei "Front National", Marine Le Pen, stellt das gesamte Abkommen der offenen Grenzen innerhalb der EU, den Vertrag von Schengen laut französischem Rundfunk in Frage. In Interviews betonte sie, es sei nötig die nationalen Grenzen innerhalb der EU müssten wieder regelhaft kontrolliert werden. "Diese Flucht über mindestens zwei oder drei Länder ist symptomatisch für das völlige Sicherheitsdebakel, das der Schengen-Raum darstellt", sagte Marine Le Pen. #Flüchtline