Was aktuell in Berlin läuft, gleicht dem Rettungsmanöver auf sinkendem Schiff bei stürmischer See: Rette sich, wer kann! 238 Tage vor der Bundestagswahl werden die Karten neu gemischt. Doch es geht nur um das In-Stellung-Bringen for the day after.

Die Bundesregierung ist am Tiefpunkt ihrer Akzeptanz. Über den großen Teich und den Ärmelkanal kommt nur „Arges“. Vieles dabei ist „Projektion“ der eigenen inszenierten Untergangs- und Katastrophenpropaganda: die Lügen sind so massiv, dass man selbst daran glaubt.

Merkel, „Intimfreundin“ des Bush-Clinton-Clans, hat auf deren Geheiß #Deutschland und sich selbst in Europa zum Schreckgespenst gemacht und international isoliert.

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„The Guardian“ gibt Obamas Sicht wieder: „You are the last leader for West in Europ“

Die Adepten beider Regierungsparteien sind sich klar: nach dem 24.09. kann die politische Konstellation im Land aus den Fugen geraten: AfD, „Die Linke“, Rechts-und radikal rechts-konservative, selbst unbedeutende Protestparteien könnten die Wahllandschaft aufmischen.

Keine Alternative zu Merkel

Merkel bleibt da völlig ruhig: alle denkbaren Alternativen zu ihrer Person hat sie „eliminiert“. Die Liste der Opfer reicht von Mertz, über Koch, Rüttgers, Wulff bis Schavan. Um sie herum ist es LEER und EINSAM. Da vollzieht sie in wichtigen Fragen wie zu Flüchtlingen und Einwanderern einfach einen salto mortale. Ohne jeden Skrupel! Ohne jede Moral! Sie hat sich alternativlos gemacht. Ich oder Petry ist ihre Drohgebärde.

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Die SPD hat ihren eigenen „Reinigungsprozeß“ hinter sich. Auf Suche nach denkbaren Angeboten muß sie in die Asservatenkammer steigen – da herrscht gähnende Leere.

Gabriel schmeißt hin, bringt sich in Sicherheit. Als neuer Außenminister steht er einem Ressort vor, in dem Merkel von Anfang an gewildert und gewütet hat, wie ein Fuchs im Hühnerstall. Er wird keine Zeit haben, seine kritischen Überlegungen z.B. zu den Russlandsanktionen u.a. auch nur vorzutragen.

Schulz - Das „Wunder“ aus Brüssel

Einzig denkbare Figur gegen Merkel wäre Steinmeier gewesen. Aber: Als „Einheitskandidat“ für den Bundespräsidenten ist er keine Gefahr für Merkel. Und er ist vorauseilend als „Korrektiv“ für den Fall gedacht, dass die AfD tatsächlich im Bundestag mehrheitsentscheidende Stärke gewinnt. Sie hätte dann eine Rolle, wie 1933 die NSDAP: nicht stärkste – aber ausschlaggebende Partei zu sein.

In diesem Fall bliebe der #Bundespräsident letzte politische Bremse bei einem Absturz nach Rechts. Für die SPD verloren, ist Steinmeier in dieser Option wirklich gut gewählt.

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Aber damit hat die SPD ihren letzten „Kopf“ und denkbaren Leader eingebüßt.

Da kommt der machthungrige Martin Schultz mit seiner selbstherrlichen Eigenbewerbung wie eine Segnung über diese Partei. Und er weiß, seine Tage in Brüssel sind gezählt.

Der bisher in allen seinen Lebensanläufen gescheiterte Schultz, der aber immerhin den mit dem Blut von Hunderttausenden befleckten „Friedensnobelpreis“ für die kriegssüchtige EU in Empfang nehmen durfte, ist zumindest nicht in den parteiinternen Klüngel eingebunden. Was er aber sonst mitbringt, spricht Bände: Er strotzt vor Selbstverliebtheit, er ist Hardliner gegen Russland, er hält an der zerbrechenden EU fest wie ein Ertrinkender am Strohhalm, sein Führungsstil ist mit dem Wort „ausgesprochen grob“ freundlich beschrieben. Und er hat Trump den Krieg angesagt.

Und ganz nebenbei verschleißt die SPD in den Resttagen ihrer Regierungsbeteiligung eine so fähige Frau wie Brigitte Zypris.

Es scheint, als hoffen alle auf einen fulminanten Wahlsieg der AfD, um dann die Trumpfkarte der Präsidialdiktatur ausspielen zu können. Die Vorbereitungen dazu sind mit den klammheimlich vorgenommen radikalen Änderungen im Verfassungs- und Strafrecht, in der Konzeption des „Zivilschutzes“ und vielem mehr getroffen.

Es ist ein Spiel mit dem Feuer, bei dem auf jeden Fall das Volk auf der Strecke bleibt. #Angela Merkel