Wo ist ein #Helmut Schmidt, wenn man ihn so dringend braucht? Und wo steckt eigentlich #Angela Merkel? Nein, der Erdboden hat sie nicht verschluckt, aber irgendwie tut sie einfach nicht mehr das, was ihrer Jobbeschreibung entspricht. Gestalten, antreiben und führen, kurzum: regieren. Eben all jenes, das Kanzler Schmidt so kraftvoll tat. Während Präsident Gauck (parteilos) und einige Bundesminister ihre jeweilige Arbeit tun und die bayerische Staatsregierung halb Deutschland mitregiert, dümpelt die Kanzlerin (CDU) irgendwie durch den Alltag. Wie schwach sie derzeit ist, kann man daran ablesen, was sie nicht tut: Keine Kabinettsklausuren, keine Sondersitzungen in Serie mit den Chefs der Dienste, keine Besuche in den Leitzentralen der Sicherheit, keine Visiten bei der Bundeswehr, keine Politik zur Aufrüstung gegen innere und äußere Feinde - und weiterhin offene Grenzen mit einem gigantischen Flüchtlingsproblem, das jeden Tag schlimmer wird statt besser.

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Da ist kein "Wir schaffen das" und auch kein "Wir schaffen das nicht", sondern nur ein "Ich schaffe einfach mal nichts".

"Denn keine Begeisterung sollte größer sein als die nüchterne Leidenschaft zur praktischen Vernunft." (Helmut Schmidt)

Merkel wirkt paralysiert und ideologisiert zugleich. Schon direkt nach dem Berliner LKW-Attentat war die #Bundeskanzlerin seltsam unsachgemäß und passiv. Statt von einer Krisensitzung in die nächste zu eilen, besuchte sie erst einmal einen Gottesdienst, während der Attentäter noch bewaffnet durch Europa reiste. Würde ein Kirchgang einem nicht Respekt abfordern, müsste man sagen, Frau Merkel hat akute Arbeitsverweigerung und Seelsorge in eigener Sache betrieben statt ihre Pflichten zu erfüllen. In einem Unternehmen hätte sie man abmahnen müssen, der Grund: grob geschäftsschädigendes Verhalten durch Passivität.

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"Von jedem, der sich um das Amt des Kanzlers bewirbt, ist zu verlangen, dass er dem Volk die bittere Wahrheit sagt." (Helmut Schmidt)

Wieso dieser Wandel? Die Frage ist, und zwar ohne jede Polemik: was ist mit dieser Frau passiert? Ist das noch jene Angela Merkel, die sämtliche Alpha-Männer in der CDU und die gesamte FDP gleich mit erledigt hat? Die Deutschland unbeschadet durch die Weltwirtschaftskrise geführt, die notorisch hohe Arbeitslosigkeit mehr als halbiert und einen Waffenstillstand für die Ostukraine mit herbeiverhandelt hat? Wo ist die Angela Merkel, die von Barack Hussein Obama als Kämpferin für die Freiheit ausgezeichnet wurde. Stattdessen kursieren sorgenvolle Gerüchte, die mehr sind als Verschwörungstheorien, sondern auf Beobachtung fußen. Wenn etwas läuft wie eine Ente, quakt wie eine Ente und aussieht wie eine Ente, dann hat man es mit großer Sicherheit mit einer Ente zu tun. Die Ente, und zwar nicht die sprichwörtliche Zeitungsente, meint hier die Tatsache, dass Merkel nicht mehr wie Merkel reagiert und regiert.

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"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden." (Helmut Schmidt)

Es gibt im politischen Berlin Gerüchte, dass die Bundeskanzlerin einen oder mehrere kleine Schlaganfälle gehabt haben könnte. Solche Mini-Strokes können den Patienten intakt lassen, aber durch kleine Hirnschäden zu leichten Verhaltensänderungen führen. Dies ist kein Wissen, sondern ein lautes Raunen in den politischen Hinterzimmern der deutschen Hauptstadt. Doch ganz egal, ob die Bundeskanzlerin ein medizinisches Problem hat oder aus anderen Gründen nicht mehr die alte ist - ihren Kopf bockig in den Sand zu stecken, wird ihr nicht helfen. Sie wird im Herbst nicht nochmals mit dem Schlafwagen an die Macht fahren können. Offenbar ist ihr dies bewusst, denn sie schwor beim vergangenen Parteitag ihre CDU auf einen harten Wahlkampf ein. Doch das Problem ist: die Argumente sind nicht auf ihrer Seite. Die Grenzen stehen weiter offen, die Sorgen großer Teile der Bevölkerung werden ignoriert. So gewinnt man in einer Demokratie keine Wahlen, wie der Sieg Donald Trumps und der Brexit-Entscheid trotz gegenteiliger Umfragen bewiesen haben.