Trumps Wahl ist, wenn er durchhält und man ihn (leben) lässt, eine Weltenwende. Er verkörpert einen Typus Global-Player, die sich gegen entfesselte Globalisierung stemmen. Die Preisgabe aller Nationalstaatlichkeit an die Rothschild-geführte US-UK-raelische-Finanzmafia weicht einem konservativ-national-liberalen Modell. Staaten, Völker, Nationen erhalten neues Gewicht.

Wovor hat EUROPA, hat Deutschland Angst?

  1. Statt globaler Dominanz der USA, zu Lasten der USA , steht Trump für das Interesse an Amerikas Entwicklung; Europa ist für ihn „nachrangig“ und er wird nicht mehr „Hotel Mama – USA“ für (West)Europa - vor allem politisch – spielen.

  2. Trump überläßt weitgehend Europa und damit Deutschland seinen eigenen, inneren Kräften und gibt die EU faktisch zum Verfall frei.

  3. Trump sagt angesichts desolater wirtschafts- und infrastruktureller Lage der USA und des extremen Außenhandelsdefizits jetzigem Protektionismus und verschleierter Subventionierung im Handel den Kampf an

  4. Trump will auf politisch unkalkulierbare, ökonomisch unvertretbare militärische „Kraft­meierei“ verzichten. NATO, WIE sie ist, ist für ihn überholt.

  5. Trump will die Verteilung globalen Wohlstandes zu Gunsten der USA ändern und un­terzieht internationale „Regelungen“ der letzten Jahre einer „Kosten-Nutzen-Rech­nung“; was stört wird fallen.

Ansagen und Handlungen der ersten Tagen seiner Amtszeit führen in der EU zur Untergangs- und Katastrophenstimmung.

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Die zentrifugalen Kräfte gewinnen an Schwung.

Was Trump umsetzt und umsetzten kann/darf ist unklar. Als installierte „Variante“ eines Flü­gels im weltweiten Finanzkartells soll er das Risiko des unmittelbar bevorstehenden totalen Crashs ebenso verhindern, wie die Fortsetzung ausschließlich militärisch konzipierter Außenpolitik. Er ist Versuch, den unkontrollierten Absturz dieser Welt wenigstens auszubremsen.

Herausforderungen für (West)Europa, für Deutschland, für Merkel?

  • Anhänger der ungehemmten neoliberalen Globalisierung stehen dem Erstarken der „kon­servativen“, national-liberalen Front in der EU hilflos gegenüber. GB, Frankreich, Ungarn, Österreich und extrem die gesamt-EU-Antifront der Bevölkerung führen entweder zum Zerfall dieses Kunst-Produktes oder dem wird mit Brachialgewalt (Bürgerkrieg, EUROGEND­FOR, Notstandsgesetze usw.) entgegen gewirkt.

  • Europa muß sich auf einen Handelskrieg einstellen. Die Politik der massenhaften Aus­lagerung produktiver Kapazitäten kann auf die eigenen Füße fallen.

  • Europa muß in kürzester Zeit eine einheitliche Wirtschafts-, Außen- und Sicherheitspolitik finden, alle bürokratischen Entartungen der EU abschaffen und Akzeptanz in der Bevölke­rung aufbauen.

  • EU und NATO-Länder in Eurasien müssen begreifen, dass die bisher von den USA geforder­te und politisch-militärisch abgesicherte - Aggressions- und Drohpolitik gegen Russland scheitert.

  • EU, allen voran Deutschland muß erkennen, dass es sich in einen „Zwei-Fronten-Krieg ma­növriert hat, der nicht gewinnbar ist. Außen-, Sicherheits- und Handelspolitik müssen neu aufgestellt werden.

  • EU, vor allem Deutschland müssen zur Kenntnis nehmen, daß Trump keinesfalls an den Sanktionen gegen Russland festhalten will. Damit wäre die EU als wichtiger Wirtschafts­partner in Eurasien fast isoliert.

  • EU, vor allem Deutschland und das heißt Merkel müssen lernen, das diplomatisches Handeln besser ist als martialische Drohgebärden. Merkel wird auf den Platz zurück ge­schoben, der ihr eigentlich gebührt. Ihre Rolle als „der letzter Führer des Westens“ (The Guardian, 07.01.2017) ist nicht nur vorbei: sie ist zerbrochen. Merkel ist einsam, wie nie zu­vor.

Es gibt nicht nur Verlierer: Mit der angekündigten Politik gibt es jetzt schon in Eurasien einen Sieger: der heißt Putin, der heißt Russland.

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DAS macht die Angst der „Eliten“ aus! #Bundeskanzlerin #Angela Merkel