In den Vereinigten Staaten ist Rudy #Giuliani eine Kultfigur. In den Neunzigern hat der humorvolle "Law and Order"-Politiker mit italienischen Wurzeln aus dem kaputten Moloch namens New York City wieder eine saubere, sichere und glitzernde Metropole gemacht. Mit eiserner Faust und einem Ansatz der Nulltoleranz gegenüber Gesetzesverstößen, wird er als einer der großen amerikanischen Politiker in die Geschichtsbücher eingehen. Durch seine Wirken als Bürgermeister New Yorks verband ihn schon lange eine Freundschaft mit dem bedeutendsten Bauunternehmer der Stadt: Donald Trump. Kein Wunder also, dass Giuliani sich wie kein anderer Republikaner für Trump ins Zeug gelegt und nach Leibeskräften Wahlkampf für ihn gemacht hat.

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Für viele verunsicherte Konservative war Giulianis Unterstützung das Signal, dass Donald Trump trotz seiner unorthodoxen Art ein wählbarer Kandidat ist. Giuliani selbst ist für seine klaren Ansagen bekannt und bei FOX ist ihm jetzt der Kragen geplatz - wegen Barack Hussein #Obama, dem Noch-Präsidenten. Er habe, so Giuliani, "noch nie einen Präsidenten erlebt, der den Versuch unternimmt, dem gewählten Präsidenten Probleme zu schaffen.“ Obama spiele "ein falsches Spiel", so zum Beispiel "mit Israel“, das er im UNO-Sicherheitsrat regelrecht vorgeführt habe, ohne die Aussicht, damit etwas Konstruktives zu bewirken. Statt Israel zu schaden, hätte Obama lieber ordentliche Friedenspolitik im Nahen Osten betreiben sollen.

Handelt Obama "dumm"?

Außerdem sei Obama erst anderthalb Jahre nach einem mutmaßlichen „russischen Hackings“ in dieser Sache aktiv geworden.

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Ausgerechnet dann, als klar wurde, dass diese Vorgänge seiner Parteifreundin Hillary Clinton im Wahlkampf schaden könnten. Giuliani äußerte sein Befremden hinsichtlich der von Obama gegen den Willen Trumps verhängten neuen Sanktionen gegen Russland, welche den Rausschmiss von 35 russischen Diplomaten zur Folge hatte. Auch in Syrien sei Barack Hussein Obama auf ganzer Linie gescheitert, meint Giuliani. Obama habe Russland regelrecht durch seine eigene Passivität "nach Syrien eingeladen (...) und sie nach dreißig Jahren, in denen sie im Nahen Osten keine Rolle spielten, zurück in den Nahen Osten gebracht". Es sei völlig unverständlich, dass Obama ausgerechnet jetzt gegen den Willen Trumps in den letzten Tagen seiner Amtzeit auch noch den Rest des Verhältnisses zu Russland beschädigen wolle. "Er macht eine Menge dieser Sanktionen, nur um ein Problem für Russland zu schaffen, und es ist nicht bloß schon ein bisschen zu spät dafür, es ist eigentlich schon dumm, wie er es gemacht hat", so Giuliani weiter über Obama.

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Giuliani erklärte zudem, es stehe "außer Frage, dass die Geheimdienstinformationen, die Präsident Obama erhielt, entweder inkompetent waren oder politisiert worden sind".

Ist das "russische Hacking" reine Fantasie?

Die Demokratische Partei von Obama und Clinton solle sich nicht so anstellen, denn "hätten die Demokraten nicht schreckliche Dinge geschrieben, hätte das Hacking nichts bedeutet".Indes hat die Wikileaks-Ikone Julian #Assange in einem Interview, ebenfalls mit FOX, abermals klargestellt, dass "die russische Regierung nicht die Quelle" der geleakten E-Mails war. Hinter den Enthüllungen, so Assange, stehe keine Partei. Die Obama Administration versuche nur "die Trump-Regierung zu delegitimieren, während sie ins Weiße Haus einzieht". Ein Vertrauter des Wiki-Leaks Kopfes stellte schon vor einigen Wochen klar, er habe das Datenmaterial ganz analog "in einem Wald bei Washington D.C. von einem angeekelten Clinton-Mitarbeiter erhalten". Durch diese E-Mails wurden Gerüchte publik, nach denen ein Top-Vertrauter der Clintons in pädophile Vorgänge verstrickt sei. Für Clinton waren diese Themen während des Wahlkampfes eine Katastrophe. Dennoch erinnerte Guiliani daran, dass der gewählte Präsident jetzt Trump heißt und es schlechter Stil ist, ihm noch vor Amtsantritt Knüppel zwischen die Beine zu werfen.