Zur Demokratie gehört, dass auch der politische Gegner die Wahlen gewinnen kann. Offenbar haben ausgerechnet die linken Amerikaner hier ein wenig Nachholbedarf an Übung im Akzeptieren des Wählerwillens. Und so vergeht kein Tag seit seiner Wahl zum US-Präsidenten, an dem Donald #Trump nicht irgendwie delegitimiert werden sollte. Was haben seine Gegner, oder soll man fast schon sagen "Feinde", nicht alles unternommen: Unsinnige teure Nachzählungen fanden statt, mit dem Ergebnis dass Trump am Ende sogar mehr Stimmen verbuchen konnte. Man hat Wahlmänner unter Druck gesetzt, gegen den Wählerwillen Clinton statt Trump zur Präsidentin zu küren - nichts anderes als ein gescheiterter Putschversuch.

Werbung
Werbung

Man hat es mit übler Nachrede versucht, mit provozierten Demonstration und der krassen Behauptung, Trump sei vom Kreml ins Amt manipuliert worden. Von diesem Vorwurf blieb am Ende die wenig überraschende Erkenntnis zurück, die Russen hätten in ihrem englischsprachigen Staatssender - den in den USA ohnehin niemand schaut - und im Netz Stimmung gegen Clinton gemacht, was Clinton den Sieg gekostet habe. Weil diese Legende nun auch nicht zündet, jagt man die nächste Sau durchs Dorf. So sollen die Russen - klar, wer sonst - böse Sexvideos von Donald Trump haben, #Erpressung sei möglich, melden deutsche Medien und linke amerikanische fast schon hysterisch.

Erpressung mit Bungabunga?

Dabei ist Donald Trump ganz sicher mit vielem erpressbar, aber sicher nicht mit Sexvideos. Es würde einen wundern, wenn es solche nicht gäbe.

Werbung

Der Mann ist nun einmal eine Art amerikanischer Silvio Berlusconi. Schon im Wahlkampf wollte man Trump mit einem heimlichen Tonbandmitschnitt zu Fall bringen, in dem er sich brüstete, jeder Frau an gewisse Körperteile fassen zu können, weil er berühmt sei. Es war dummes, pubertäres und frauenfeindliches Geschwätz, mehr aber auch nicht. Der Sturm war nach wenigen Tagen abgezogen.

Trump ist zurecht sauer!

"#Russland hat nie versucht, mich unter Druck zu setzen (...) Ich gewinne spielend eine Wahl, eine großartige Bewegung wird bestätigt und unehrliche Gegner versuchen, mit FAKE NEWS unseren Sieg herabzusetzen. (...) Ein letzter Angriff gegen mich. Leben wir in Nazi-Deutschland?", so Trump auf Twitter. Vor allem die extrem pro Clinton ausgerichteten Medien CNN, New York Times und Buzzfeed hatten das Thema massiv gepusht. Es wird über osteuropäische Nutten spekuliert, krumme Deals mit Russen und, wieder einmal, um angebliche Wahlkampfhilfen von Präsident Putin. In Berichten der US-Geheimdienste, die Barack Hussein Obama in Auftrag gegeben hat, soll es Passagen geben, die sich mit dem Privatleben und den Geschäften des gewählten Präsidenten Donald Trump auseinandersetzen.

Werbung

Es ist jedoch völlig unklar, wie brisant die Inhalte wirklich sind. Bislang hat sich noch jeder Vorwurf gegen Trump als aufgebläht erwiesen.

Und die Russen?

Trump selbst hält es laut einer Pressekonferenz vom Mittwoch möglich, dass russische Hacker in Rechner der Demokratischen Partei Clintons eingedrungen seien. Aber dies würden "alle" versuchen, wie etwa auch die Volksrepublik China und viele andere Staaten und Gruppen. Seine eigene Partei habe solche Angriffe mit guter IT-Infrastruktur abgewehrt. Wenn die Demokratische Partei das nicht könne, sei das bedauerlich. Er würde sich in den ersten 90 Tagen seiner Amtszeit um die Cybersicherheit der USA kümmern.

Moskau dementiert!

Russland stellte indes klar, nicht im Besitz erpressungsfähiger Unterlagen von Donald Trump zu sein. Die Meldungen seien reine Desinformation seitens Obama und Clinton, und zwar mit dem Ziel, den Beziehungen zwischen Russland und den USA zu schaden. In der Tat unternimmt Barack Hussein Obama auf den letzten Metern seiner Amtszeit viel, um das ohnehin schlechte Verhältnis seiner Regierung mit dem Kreml weiter zu eskalieren. So versuchte Obama gar einen diplomatischen Krieg mit Russland zu beginnen. Vielleicht, weil Obama selbst ein viel größeres Geheimnis zu vertuschen hat? (Lesen Sie dazu hier.)