US-Präsident #Donald Trump hat gerade bewiesen, dass er national und vor allem konfus regiert. Das Nationale war geplant und absehbar, das Konfuse stand sicher nicht auf der Rechnung seiner Unterstützer. Deutschland braucht deswegen einen Kanzler, der ebenfalls im nationalen Interesse zu regieren weiß, aber mit ruhiger Hand - und vor allem mit Sinn und Verstand. Einen Mann wie Kurt-Georg Kiesinger, Helmut Schmidt oder Gerhard Schröder. Die Menschen, so zeigen die Wahlen in Polen, Tschechien, Ungarn, Österreich, den deutschen Ländern, beim Brexit und nicht zuletzt in den USA wünschen sich wieder kleine und beherrschbare Strukturen, in denen der Staat die Hauptrolle spielt.

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Man scheint ermüdet zu sein vom Internationalismus der EU, vom Euro, von offenen Grenzen und der Globalisierung als Ganzes. Präsident Trump hat das ganz richtig erkannt, seine Gesinnung entspricht also dem Zeitgeist und seine Wahl war insofern kein Wunder. Dass er aber regieren würde wie ein Siebzehnjähriger in der ersten Fahrstunde, das kann einem dann doch Sorgen machen. Ebenso wie seine herzliche Abneigung gegen den freien Handel und gegen Deutschland, das er zwar irgendwie "ok" findet, weil sein Vater von dort stammt - ansonsten sucht er aber lieber die Nähe zu anderen.

Trump will Deutschland abzocken?

Derzeit haben die Deutschen jenseits des Atlantiks keinen Freund im Weißen Haus. Natürlich sind viele, gerade besorgte Bürger, offene oder heimliche Fans von Trump, weil er tut was er sagt und sagt was er tut.

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Auch sein hartes Durchgreifen bei vielen Themen ist beeindruckend und Demokratie in Aktion. Doch die deutschen Bewunderer von "The Donald" müssen auch verstehen, dass er "Amerika zuerst" meint, wenn er "Amerika zuerst" sagt. Trump will deutsche Interessen über Zölle und Allianzbildungen beschädigen und den Deutschen an die Geldbeutel und den Einfluss in der Welt. Er meint es nicht gut mit Deutschland.

Kein deutscher Patriot!

Präsident Trump sind die Menschen in Deutschland herzlich egal - also auch Sie lieber Leser. Deshalb zwingt er den Deutschen quasi als Nebenwirkung auf, endlich erwachsen zu werden und für sich selbst einzustehen. Dafür sind sowohl Flüchtlingskanzlerin Merkel (CDU) als auch ihr Herausforderer, der Antipatriot Martin Schulz (SPD) nicht die richtigen Kadidaten. Gerade Schulz als Vertreter einer EU, die kaum einer mehr will, soll als Kanzler nationale deutsche Interessen gegenüber einem Haudegen wie Donald Trump durchsetzen? Lächerlich! Das würde eine Megadesaster werden.

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Und Merkel... was soll man da noch schreiben?

Puff und raus ist die Luft!

Aus dem aufgeblasenen #Martin Schulz würde Präsident Trump die Luft schneller rauslassen als aus jedem defekten Luftballon. Bei Präsident Putin in #Russland braucht der manische Russlandkritiker ebenfalls erst gar nicht vorzusprechen. Vielleicht würde er ein paar Freunde in China finden, immerhin wird dort generell gerne über den Durst getrunken. Vielleicht hilft das. Dennoch ist und bleibt die Personalie Schulz ein schlechter Scherz.

Keine Wahl?

So haben die deutschen in diesem Jahr die Wahl zwischen zwei für diese Zeiten untaugliche Kanzlerkandidaten. Es bleibt nur zu hoffen, dass das neue Schwergewicht im Schloss Bellevue, Frank-Walter Steinmeier (SPD), als Bundespräsident die ihm verfassungsmäßig zustehenden Rechte stärker nutzt als alle seine Vorgänger. Ansonsten wird es "lustig" werden in der deutschen Politik und düster für die deutschen Interessen in der Welt.