#Angela Merkel gibt immer mehr Rätsel auf. Beim Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer (IHK) Köln gab sie die Eiserne Lady - allerdings dort, wo die Deutschen es am wenigsten schätzen: in der Wirtschaft. In Richtung Großbritannien rief sie die deutsche Wirtschaft sogar zu Kampfbereitschaft auf. Sie werde nicht zulassen, dass das Vereinigte Königreich einen soften Abgang aus der EU bekomme, wie etwa weiter Zugang zum Binnenmarkt - wenn die Briten nicht weiter nach der Pfeife der EU tanzen. Offenbar hat Merkel, die Unnachahmliche, nicht verstanden, was der #brexit bedeutet. Die Briten werden gehen. Bye bye, auf Wiedersehen! Nach klaren Tönen sehnen sich die Deutschen zwar von Ihrer Kanzlerin, aber eher im Bereich der Flüchtlingspolitik und nicht auf dem Feld neoliberaler und knallharter EU-Politik.

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Sie lauft sich warm!

Als es schließlich um die Vereinigten Staaten ging - Donald #Trump erwähnte sie nicht namentlich - warnte sie vor einer Rückabwicklung der Globalisierung durch Schutzzölle und andere Mechanismen der Zeit vor 1980. Donald Trump - dem viele fälschlich nachsagen, er sei ein Mann der Wirtschaft - vertritt ökonomisch einen Kurs, der näher am Wahlprogramm der Linkspartei ist als bei Frau Merkel. Die weiß das und ist nicht amüsiert. Denn Zölle sind in Merkels Welt Teufelszeug und die Globalisierung ein ganz tolle Sache.

Dann dreht sie völlig ab!

Den im deutschen Volk mindestens ebenso wie von Trump verhassten transatlantischen Freihandelsvertrag TTIP sieht die Bundeskanzlerin als eine "nötige Schlacht, die man aus Prinzip" schlagen müsse. Sie stehe dafür bereit und erwarte, dass die Wirtschaft mitziehe.

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Eine Schlacht aus Prinzip gegen Donald Trump. Na wunderbar. Der wird sich freuen. Und währenddessen kommen weiterhin Tag für Tag weiter Illegale zu tausenden ins Land, ohne dass dort eine eiserne Angela endlich mal einen Schlusspunkt setzen würde. Was um alles in der Welt reitet diese Frau?