Im Mordprozess Nadine E. wird es immer verrückter. Jetzt werden haarsträubende Dinge gegen den Ehemann konstruiert, weil er zuviel Wäsche gewaschen habe nach der Tat, das habe ihn für manche verdächtig gemacht.

Was aber, wenn wie im letzten Artikel gezeigt, die ominösen Faserspuren von Handschuhen des Opfers selbst stammen, die in den Jackentaschen ihrer verschwundenen Sportkleidung mit verschwunden sind?

Dann bricht das Kartenhaus der Anklage zusammen.

Und zwar umso mehr, wie Nadine aus ihren konspirativen Treffen mit ihrem Geliebten heraus, sich selbst unglaubwürdig gemacht hat, was das Thema "Brot holen" angeht. Hätte sie ihrem Ehemann ins Gesicht sagen sollen: "Pass auf die Kinder auf, ich geh noch mit dem Liebhaber im Gebüsch ficken, weil der vor seiner Frau noch so heimlich tut, dass wir es ganz konspirativ treiben müssen." ?

"Huhu Nadine, hihier ..."

Was wäre denn, wenn jemand mit dem sie verabredet war, bei Dunkelheit im Gebüsch versteckt einen Einmalanzug anzog - wie man ihn beim Renovieren und der Spurensicherung tragen kann - und im Stockdunklen mit Gummihandschuhen und Mundschutz im Gebüsch am Bahndamm auf das Opfer wartete? "Huhu, hier bin ich....."

Keine Sorge, das soll jetzt keine Hetze darstellen, nur verdeutlichen, wie mit reinen Theorien auf dem Ehemann herumgetrampelt wird.

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Mord: Auch Angela KANN es gewesen sein

Wir könnten natürlich auch noch Angela Merkel verdächtigen. Hat die nicht so ein "lesbisches Lächeln" manchmal? Und hat die nicht mal gesagt, dass ES ihr in Baden-Württemberg gut gefällt? Na wenn das keine Andeutung war... Wie oft hat sie Wäsche gewaschen 2015?

Doch was ist wahrscheinlich?

Klar ist, der Geliebte ist nüchtern betrachtet heute nicht unverdächtiger als der Angeklagte.

Jetzt kam im Prozess heraus:

  • Laut einer Arbeitskollegin des "Opfers", habe das Opfer ihren Geliebten zuletzt "erpresst", also den Ehemann betrogen und den Geliebten erpresst
  • Kurz vor ihrem Verschwinden gab es ein letztes Telefonat mit ihrem Geliebten
  • Die Treffen waren immer konspirativ, weil der "Geliebte" seine Frau belog
  • Nadine E. parkte exakt so ein Stück weiter, wie es zu einem konspirativen Treffen am späteren Leichenfundort passen würde, damit der Geliebte dort direkt vorfahren kann, ohne dass beide Fahrzeuge zusammen auffallen.
  • Der Geliebte gibt an, in der Tatnacht im Bereich des Leichenfundorts nach dem Opfer gesucht zu haben. Aber WIESO DAS und WIESO DORT? Wenn es keine Verabredung für diesen Bereich gab? Nur weil sie nicht zurückgerufen habe? Oder befürchtet er mögliche Spuren von sich dort, die er versucht im voraus zu erklären?
  • Der "Geliebte" verhält sich verdächtig, versucht sich im Prozess um eine Aussage zu drücken, es muss massiv auf ihn eingewirkt werden, bevor er aussagt. Prozessbeobachter berichten sogar, er sei von der Polizei vorgeführt worden.
  • Der "Geliebte" gibt im Prozess an, seine Frau (auf dem Mond?) wisse heute noch nichts von der Affäre, das erscheint unglaubwürdig
  • Viel verdächtiger wie mit diesem eigenen Auftritt, hätte sich der "Geliebte" nicht verhalten können.

Also nochmal: Ich kenne den "Geliebten" nicht und möchte nicht gegen ihn hetzen.

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Im Prozess wird der Angeklagte als "Sauhund" beschimpft von Leuten, denen es nicht objektiv um die Wahrheitsfindung geht, sondern um die Vernichtung einer Person.

Genau das möchte ich NICHT, sondern mir geht es rein um Wahrheitsfindung. Für jene Zuschauer ist der Angeklagte eine Hassfigur, der sie als Person schaden wollen, für mich sind alle Beteiligten wie neutrale "Spielfiguren" bei einem Planspiel, bei einer Rekonstruktion. Für mich kommt es nicht auf deren Namen und Person an, sondern nur deren "Rolle" und die Fakten und Indizien, die bekannt werden, damit versuche ich mir ein Bild zu machen.

Und dieses Bild spricht keineswegs so eindeutig gegen die mir als Person unbekannte Spielfigur "Ehemann", sondern mindestens genauso gegen die mir als Person unbekannte Spielfigur "#Geliebter".

Leider muss man durch sehr lückenhafte Prozessberichte viel "zusammensuchen". #Mord #Nadine E.