Im Mordfall Nadine E. berichten die Medien über den laufenden Prozeß. Der Staatsanwalt bringt Indizien und Theorien, der Angeklagte streitet ab und der Bürger möchte gern durchblicken.

Hier kommen nun die Medien ins Spiel. Die Medien besuchen den Prozess und sollen dem fragenden Bürger Antworten und Erklärungen liefern.

Viele Journalisten erscheinen aber einfach zu .........(?) für ihren Job. Sagen wir so: Journalismus mit Bauschaum verwechselt?

And the winner is...

Man könnte hier nun eine Liste machen mit berichteten falschen Fakten und dabei einzelne Journalisten vorführen, aber das ist unschön. Deshalb andersherum, "Vorführung" der einizigen Journalistin, die bisher sinnvoll und angemessen aus dem Prozeß berichtet hat.

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Um diese zu finden, goggle man einfach mit: "20.56 Uhr" , Nadine E, Prozeß

(Also kein Doppelpunkt, sondern ein Punkt bei der Uhrzeit, mit Doppelpunkt findet man nichts.)

Und siehe da: The winner is Dominique L. mit ihrem Artikel "Ehemann beteuert seine Unschuld" vom 10.01.2017.

Hier geht es um ein sehr wichtiges Detail. Viele andere Medien berichten nur gedankenlos, dass dem Ehemann vorgeworfen wird, die Leiche abends gleich nach der Tat ins Auto des Opfers gelegt zu haben und dann ins Bett gegangen zu sein. Der Abtransport der Leiche sei dann wahlweise spät in der Nacht erfolgt, oder manche schreiben auch, erst noch später.

Wie jedoch passt dazu die Polizeimeldung vom 15.10.2015

"Im Zuge der polizeilichen Fahndung konnte das Auto am Dienstagmorgen aufgefunden werden. Es war in der Eduard-Spranger-Straße direkt neben der S-Bahn-Haltestelle Favoritepark ordnungsgemäß verschlossen abgestellt. .... Das Mobiltelefon der Vermissten wurde letztmals am Montag gegen 21:30 Uhr in diesem Bereich geortet."

Den meisten Journalisten hier fehlt völlig das Basiswissen und sie sind geistig nicht in der Lage 1+1 zusammenzuzählen und Widersprüche zu bemerken.

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Das Handy muss also um ca. 21:30 Uhr dort am S-Bahnhof gewesen sein, wie das, wenn laut Medien, die sich auf den Prozess berufen, der Ehemann die Leiche nur im Fahrzeug in eine Nebenstrasse stellte und dann erstmal ins Bett ging?

Nein, wenn schon, dann muss man ihm doch zumindest aufgrund der Logik den Vorwurf machen, das Fahrzeug mit Leiche und Handy oder nur das Handy bis ca. 21:30 Uhr zum S-Bahnhof gebracht zu haben. Dann hätte er aber später dort nochmal zurückkommen müssen, zur eigentliche Ablage des Opfers.

Leute, man muss doch sein Hirn einschalten und logisch denken !!!

Wichtige Prozess-Infos im Fall Nadine E.

Deshalb sei diesem Kindergarten geraten, seinen Blick zu richten auf unsere Journalistin des Tages, Dominique L. die als Einzige diesen wichtigen Punkt erwähnt hat - und sich ein Beispiel an ihr zu nehmen.

Der wichtige Beitrag, den bis zu diesem Zeitpunkt so nur sie berichtet:

- Handy Ehemann mit verdächtigen Lücken in den Chatverläufen am Tatabend

- Handy Ehemann in der Tatnacht sogar ausgeschaltet, was sonst nie vorkam

- Handy Opfer um 21.32 Uhr am S-Bahn-Halt Favoritepark zuletzt geortet

- Handy Opfer war aber um 20.56 Uhr noch im Bereich ihres Wohnhauses

Klar, wenn das Volk NUR aus Idioten bestünde, kann man problemlos das Wichtigste weglassen und so berichten, wie die Mehrheit es tut.

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Aber "NUR" Idioten? Nein, zumindest der Autor hier hat es gemerkt und vielleicht merken es jetzt noch mehr Leute.

War der Artikel zu Zeuge H. überhaupt notwendig, wenn Prozessberichte vorher sinnvoll und vollständig gewesen wären? Jetzt ist er geschrieben.

An die Medienbranche:

Berichte zu Kriminalfällen dürfen nur von Leuten geschrieben werden, die eine besondere Begabung beim LOGISCHEN DENKEN haben, um überhaupt kritisch denkend Widersprüche erkennen und herausarbeiten zu können und dabei Wichtiges für die Wahrheitsfindung von Gefühlsduselei unterscheiden zu können.

In den Freiburger Frauenmordfällen der Studentin Maria L. und Joggerin Carolin G. aus Endingen gab es sogar Fahndungspannen, die wie beim Bauschaumirrsinn von keinem einzigen Journalisten ausser dem Autor aufgedeckt wurden.

Lesen Sie hier weitere Entwicklungen im Mordfall Nadine E. #Nadine E. #Ludwigsburg #Medienpannen