Als die legendäre Schriftstellerin #Oriana Fallaci im Jahr 2006 starb, war sie in Italien und darüber hinaus als "Islamfeindin" in Verruf geraten. Ihr Buch "Die Wut und der Stolz" war offenbar den politisch korrekten Gutmenschen zu viel Ehrlichkeit in zu brillanter Sprache. Sie konnten Fallacis intellektueller Schärfe nichts entgegensetzen, also wurde sie zum Hassobjekt, das man bekämpfte. Da war es auch egal, dass Frau Fallaci bereits todkrank war. Sie hatte die Wahrheit geschrieben und damit war die einst hoch angesehene Literatin sozial zum "Abschuss" freigegeben.

Ein Meisterwerk!

Doch langsam erkennen ihre einstigen Kritiker, dass Oriana Fallaci recht hatte.

Werbung
Werbung

Ihre Bücher verkaufen sich bestens. Viele von dem, was sie einst schrieb, ist heute bittere Realität in Europa. Man könnte aus heutiger Perspektive fast meinen, sie sei hellsichtig gewesen. Ihr Buch "Die Wut und der Stolz" wird zunehmend von einem Außenseiterbuch der westlich orientierten Konservativen zu einem Meisterwerk des politischen Journalismus, emotionsgeladen zwar und subjektiv, aber von einer Präzision, die einem den Atem raubt.

Grobe Ungerechtigkeit?

So sehr hatte Fallaci den Finger auf die drohenden Gefahren des #islamismus gelegt, dass man ihr in ihrer Heimat Italien wegen "Verleumdung des Islam" juristisch ans Leder wollte. Dabei ist das Buch "Die Wut und der Stolz" alles, nur nicht verunglimpfend. Dem Islam tat Fallaci keinen Schaden an, er wird von seinen eigenen Extremisten zerstört, die Fallaci treffend beschrieb.

Werbung

Der Vertreter der Moslems von Italien hatten die große Dame dennoch vor den Richter zerren wollen, obwohl sie schon todkrank war.

Park statt Moschee!

Oriana Fallaci blieb standhaft, trotz schwerster Krankheit, traf sich mit dem Papst und hinterließ ihr geistiges Erbe der päpstlichen Universität. Nicht lange danach starb die starke und weitsichtige Liberale und Liebhaberin des Westens. Ganz nach ihrem Geschmack ehrte, so berichtete die WELT, eine Kommune in Norditalien Fallaci, indem sie eine #Moschee kaufte, das Gebäude abriss und dort eine Piazza schuf – mit dem schönen Namen "Oriana Fallaci".