Der Narzisst

Eines kann man #Donald Trump sicherlich nicht nachsagen, einen Mangel an Selbstbewusstsein und Selbstdarstellung. Inwieweit sich dieser zum Teil doch recht überzogene Narzissmus in der US Politik niederschlagen wird, bleibt erst einmal abzuwarten. Zwar ist ein US Präsident außen- wie auch innenpolitisch sehr mächtig, doch nicht allmächtig. Selbst dann nicht, wenn er das Repräsentantenhaus hinter sich weiß. Die Repräsentanten der Republikaner wollen gerne wiedergewählt werden und mit einem außer Rand und Band geratenen Präsidenten an ihrer Spitze, der das Land in den wirtschaftlichen Ruin mit einer hohen Arbeitslosigkeit treibt, ist beim Wahlvolk kein Blumentopf zu gewinnen.

Werbung
Werbung

Kein Selfmade Milliardär

Donald Trump ist mitnichten der Selfmade Milliardär, dem man den Spagat zwischen Wirtschaft und Politik so ohne weiteres zutrauen könnte. Mit eiserner Hand hat er bislang sein nicht immer erfolgreiches Unternehmen geführt, doch fußt sein Imperium verschiedenen Quellen zufolge auf dem Fundament seines Vaters Frederick Christ Trump, ein Sohn deutschstämmiger Einwanderer aus Kallstadt in der Pfalz.

Diese hatten zu Zeiten des Goldrauschs am Klondike, ein kleines Vermögen mit Bars und Restaurants gemacht. Infolge dessen baute die Familie ihr Vermögen weiter aus und stieg ins Immobiliengeschäft ein, wo dann Sohn Frederick C. Trump ein “kleines“ Immobilienimperium aufbaute. Sein Sohn Donald Trump schließlich, stieg nach einem Wirtschaftsstudium in das Imperium ein und übernahm fortan die Geschäfte.

Werbung

Durch Steuervorteile mit zum Teil vierzigjähriger Laufzeit konnte Donald das Trump Imperium weiter auf und ausbauen.

Parallelen zu Reagan

Donald Trump gehört bei seinem Amtsantritt schon jetzt zu den umstrittensten und unbeliebtesten Präsidenten der amerikanischen Geschichte und kaum ein anderer polarisierte direkt zu Beginn der Amtszeit die Massen so sehr wie er. Ein Vergleich mit Ronald Reagen scheint demnach angebracht. US Präsident a.D., Ronald Reagen, war außenpolitisch ein Hardliner und man traute ihm alles zu, nur nichts Gutes. Er war in den Achtzigern im Kalten Krieg die Hassfigur Nummer eins. Dennoch verblüffte er die Welt am Ende seiner Amtszeit als Friedensengel, der zusammen mit Gorbatschow weitreichende Abrüstungsverhandlungen vereinbarte. Das Ende des Eisernen Vorhangs und des Kalten Krieges das zur Wiedervereinigung Deutschlands beitrug, gipfelten in diesen Verhandlungen. Am Ende war er ein geläuterter Präsident.

Landesweite Proteste beim Amtsantritt

Trump macht bislang nicht den allerbesten Eindruck und er fällt durch seine zum Teil infantilen Beleidigungen zu Frauen und Minderheiten sehr unangenehm auf.

Werbung

Nun aber kommt er nicht umhin Politik zu machen und muss nun beweisen, dass er nicht wirklich ein Präsident der Trennung ist, sondern sein Land maßvoll regiert, wo jeder seinen Platz in der Gesellschaft findet. Gelingt im dies nicht, so könnte sein politisches Ende schneller kommen als ihm lieb ist und er als “mächtigster“ Politclown in die Geschichte eingehen. #USA