In der israelischen Hauptstadt #Jerusalem gab es ein LKW-#Attentat gemäß dem Muster von Nizza und Berlin. Nach Informationen mehrerer Nachrichtenagenturen fuhr ein Attentäter in eine Versammlung von Soldaten und ermordete mindestens vier Personen, mehr als 15 wurden verletzt. Die israelischen Medien gehen unter Berufung auf Polizeikreise von einem terroristischen Akt aus. Der arabische Attentäter wohnte selbst in Jerusalem, wie Polizeisprecher Roni Alscheich mitteilte. Die nicht betroffenen Soldaten haben unmittelbar reagiert und den Terroristen mit ihren Waffen getötet.

Grauen am Ort des Anschlags!

Im Übrigen wurde eine Nachrichtensperre verhängt.

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Der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet sei aber involviert und helfe bei der Aufklärung. Der Lastwagen ist am Sonntag gezielt in Soldaten gefahren, die gerade aus einem Bus stiegen. Rettungskräfte sprachen davon, den Helfern habe sich am Anschlagsort ein horrendes Bild geboten. Es habe sich um "den schlimmsten Anschlag mit einem Fahrzeug, den wir in der letzten Zeit in Jerusalem gesehen haben" gehandelt, zitiert Springer Augenzeugen des Geschehens und der Rettungsmaßnahmen.

Ein symbolischer Ort?

Der Ort des Anschlags, Armon Hanatziv, liegt im Osten der israelischen Hauptstadt. Araber stellen Ansprüche auf dieses das Gebiet. Daher hat der Stadtteil als Anschlagsziel eine hohe symbolische Bedeutung. Seit 2015 kam es dort gehäuft zu Attentaten. Durch den Bau einer Schutzmauer und durch neue Strategien zur Terrorprävention sind "klassische" Bombenattentate in #Israel seltener geworden, die Zahl von Anschlägen mit Fahrzeugen, Messern und anderen leicht verfügbaren Gegenständen hat stattdessen zugenommen.

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Kaum Berichte!

Westliche Medien berichten oft gar nicht oder nur am Rande über diese häufigen Attentate auf Israelis. In Deutschland und Frankreich ist die Aufmerksamkeit hinsichtlich dieser Art von Terroranschlägen nun etwas größer geworden, seit Islamisten in diesen Ländern ähnliche Attentate verübt haben. Israel hat mit dieser Art der Kriminalität jedoch im Vergleich zu anderen Staaten ein viel größeres und tieferes Problem.