Das erste #Opfer eines muslimischen Täters war Lukasz Urban. Der Unglückliche war der Speditionsfahrer des LKWs, der von Anis Amri, einem Tunesier, am 19.12.2016 in den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz gelenkt wurde. Amri tötete den polnischen Familienvater mit einem Kopfschuss. Eine große Trauerfeier, zu der selbst der polnische Staatspräsident Duda erschien, wurde zu seinen Ehren in seiner Heimat abgehalten. Ein Konvoi aus LKWs und sogar eine Delegation der AfD reiste an gaben ihm das letzte Geleit.

Zweites Opfer war Zechpreller

In der Silvesternacht kam der 21 jährige Pole Daniel in den Döner-Laden Kebab Prince der Stadt Lyck.

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Doch bezahlte der bereits wegen Raubes vorbestrafte junge Mann seine Rechnung nicht vollständig und nahm sogar noch zwei Erfrischungsgetränke mit aus dem Imbiss. Den aus Tunesien und Algerien stammenden Angestellten soll er versprochen haben, dass ein Kamerad später die Zeche begleichen würde.

Wie Vieh geschlachtet

Es kam zu einer Auseinandersetzung, bei dem der 26 jährige, tunesische Täter ein Messer zückte und zwei mal auf den Gast einstach. Dabei hätten drei andere #Muslime Daniel festgehalten. Nach polnischen Zeugenaussagen sei der Zechpreller wie Vieh geschlachtet worden und erlag wenig später seinen Verletzungen.

Polnische Reichskristallnacht

Die Tötung schlug hohe Wellen in der Stadt. Noch am Abend des Vorfalls soll ein Knallkörper in die Gaststätte abgefeuert worden sein, so die Angestellten.

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Tags drauf kochte der polnische Volkszorn über. Hunderte von Menschen versammelten sich vor dem Imbiss. Besonders aggressive Protestler schlugen, unter Beifallsbekundgungen der Umstehenden, die Scheiben des Geschäfts ein.

Die Polizei musste mit großer Mannschaft, verstärkt durch Militär und unter Einsatz von Pfefferspray, die Situation wieder unter Kontrolle bringen. Dabei wurden auch sie attackiert und mit Gegenständen beworfen.

grassierender Antiislamismus

Der Bürgermeister der Stadt Tomasz Andrukiewicz sieht die Ursache der Eskalation so: „Was hier geschehen ist, hat seinen Grund in der Migranten gegenüber feindlichen Stimmung in ganz Europa, mit dem, was los ist, mit Terror und Anschlägen.“ Andere bezeichnen die feindliche Stimmung gegenüber Muslimen in #Polen als grassierenden Antiislamismus. Die Schwester des Ermordeten versucht die Wogen zu glätten und rief die Einwohner auf, Ruhe zu bewahren.