Was ist dran an Donald Trumps Beziehungen zu #Russland? Die Antwort ist einfach: Nach heutigem Stand nichts, was nicht unüblich wäre für einen Millardär, der Geschäfte rund um den Globus macht. Nach Informationen von FOX, Springer, AP, CNN und anderen hatte der junge #Donald Trump bereits in den Achtzigerjahren gute Beziehungen in die Sowjetunion (UdSSR), dem damaligen kommunistischen Todfeind der USA und dem Vorgängerstaat der Russischen Föderation. Im Jahr 1986 soll Trump den sowjetischen Botschafter in den Vereinigten Staaten, Juri Dubinin, getroffen und schätzen gelernt haben. Es folgte eine Visite in Moskau und die unkonventionelle Idee, im damals noch kommunistischen Russland ein Trump-Hotel zu bauen.

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Trump selbst berichtet darüber sogar in seinem Buch "The Art of the Deal".

Neureiche Russen!

Nachdem einige Russen in den "wilden Neunzigern" zu großem Reichtum gelangt waren, strömten sie nach Westen, um groß einzukaufen. Darunter auch Immobilien aus dem Trump-Imperium. Schlagzeilen machte 2008 ein Deal, bei dem der Russe Dimitri Rybolovlev für 95 Millionen US-Dollar von Trump ein Anwesen erwarb. Im Jahr 2013 organisierte Trump den Schönheitswettbewerb "Miss Universe" in Moskau. Politisch interessanter ist, dass Trumps erster - jedoch bald gefeuerter - Wahlkampforganisator Paul Manafort PR für den früheren ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch gemacht haben soll.

Sicherheitsberater auf Abwegen?

Trumps Sicherheitsberater Michael Flynn steht für bessere Beziehungen zu Russland und hat keine Berührungsängste.

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Auch nicht mit dem der Manipulation verdächtigten staatlichen russischen Fernsehsender RT. Flynn war zur Feier eines Jubiläum des Senders anwesend und wurde direkt neben Putin gesichtet.Trumps erste und aktuelle Ehefrau stammen beide aus Osteuropa. Vor allem seine erste Gattin Ivana Trump ist eine Tschechin mit unverkennbarer Liebe zur Kultur und den Traditionen Mittel- und Osteuropas. Man kann Donald Trump daher sicher eine gewisse Unbefangenheit im Umgang mit Russland und Osteuropa nachsagen. Fakten für unrechte Machenschaften fanden sich bislang jedoch nicht, obwohl Donald Trumps Gegner derzeit kaum etwas anderes tun, als danach zu graben.

Viel Lärm um nichts?

Und noch eine Ungleichbehandlung: Nach Informationen der BILD, stand das Wahlkampfteam Trumps möglicherweise in Kontakt mit russischen Regierungsstellen. "Ein brenzliger Fakt, der aufhorchen lässt. Schließlich versucht der künftige Präsident seit Wochen, jede Form von Einflussnahme aus Moskau vehement zu bestreiten", schreibt BILD.

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In vertraulichen Schreiben wurde laut CNN der US-Kongress schon früh im letzten Jahr über diese Möglichkeit in Kenntnis gesetzt. Der Vorsitzende des Senats, Harry Reid, haben sich bei FBI-Chef Comey daraufhin um Klärung bemüht. "Es wird deutlich, dass Sie explosive Informationen über enge Verbindungen und Absprachen zwischen Donald Trump, seinen Top-Beratern und der russischen Regierung besitzen (...)", so Reid. Es folgte jedoch nichts Substantielles, zumindest nichts, was man als Journalist ausgraben könnte.

Clinton und Obama in der Hand der Saudis?

Was Herr Reid zudem nicht hat ausforschen lassen, sind die durch Presseberichte und solide Quellen gut belegten und sehr engen Beziehungen der Clintons und Obamas nach Saudi-Arabien und Katar, von wo hohe Summen in den Wahlkampf #Clinton geflossen sein sollen. Diese glaubhaft dokumentierten Vorgänge wurden nie skandalisiert.