Die Nachrichtenlage zum Anschlag auf einen #Nachtclub in Konstantinopel (#Istanbul) verändert sich noch. Deswegen folgend der Stand der Lage am Neujahrstags 2017 um 6:00 Uhr morgens US-Ostküstenzeit:

  • Laut türkischen Medien haben als Weihnachtsmänner kostümierte Männer sich Zutritt zum Club "Reina" im Distrikt Ortakoy verschafft. Sie hätten sofort das Feuer eröffnet. Zunächst auf Wachleute, dann auf die feiernden Menschen. Es soll dutzende Tote und Verletzte geben.
  • Die deutsche Bild meldet: "Nach Behördenangaben schoss sich der Killer seinen Weg in den Club frei. Zunächst tötete er am Eingang einen Polizisten und einen Zivilisten. Dann feuerte er wahllos auf die Gäste im Innenraum".
  • Etwa 800 Menschen sollen zum Zeitpunkt des Anschlags im bekannten und noblen Club in das neue Jahr gefeiert haben, meldet CNN Turk.
  • Der oder die Terroristen benutzten nach Angaben von RT Sturmgewehre. Der Gouverneur von Konstantinopel, Vasip Sahin, nutzte in Interviews die Beschreibung "eine Waffe mit großer Reichweite". Man habe damit "brutal und grausam" in die feiernden Menschen geschossen. Der Gouverneur sprach explizit von einem "Terroranschlag", wie eine ganze Reihe von Agenturen meldet.
  • Der oder die Täter sind noch auf der Flucht. Der türkische Minister des Inneren erklärte: "Es läuft eine Großfahndung nach dem Terroristen".
  • Die genaue Zahl der Angreifer ist nach Berichten der Springer Medien weiterhin unklar.
  • Laut Pressedienst des Kreml hat der russische Präsident Putin der Türkei und deren Machthaber Recep Tayyip Erdogan seine Hilfe angeboten, insbesondere "im Kampf gegen den Terrorismus". Wörtlich äußerte sich Putin: "Es ist unsere Pflicht, entschlossen Widerstand gegen die terroristische Aggression zu leisten". Putin sprach von einem "zynischen Verbrechen".
  • Das deutsche Auswärtige Amt meldete sich in der Nacht sofort über Twitter: "Wir sind tief bestürzt und trauern mit den Menschen in Istanbul".
  • Laut Informationen der türkischen Zeitung Hürriyet gab es vorab Warnungen vor einem möglichen #anschlag in dieser Gegend Konstantinopels. Der Besitzer des betroffenen Nachtclubs soll gesagt haben. "Es gab Hinweise vom US-Geheimdienst. Zehn Tage lang wurden hier in der Umgebung, auch in den Gewässern, Vorkehrungen getroffen. Und was ist passiert? Dieser Angriff hat trotzdem stattgefunden“.

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