Nach herben Rückschlägen hat Umweltministerin Barbara Hendricks fleisch- und fischlose Speisen für Gäste in ihrem Ministerium beschlossen. Dies lässt abermals Kritik innerhalb Deutschlands aufflammen. Seit Anfang Februar wird im Bundesumweltministerium nur noch vegetarische Kost serviert. Hendricks ergreift die Gelegenheit beim Schopf und setzt ein Zeichen für den Umweltschutz. Denn als Gastgeberin des Umweltministeriums steht es ihr zu über die zu servierenden Speisen zu walten.

Wenn Ernährung zum politischen Thema wird

Auch wenn diese Änderung drastisch erscheint, wird es Zeit beim Thema Umwelt durchzugreifen. Nachdem die Bauernregel-Kampagne misslang, wurde nun ein Zeichen gesetzt.

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Außerdem verfolgt die Ministerin, laut Ministeriumssprecher Martin Schroeren nicht eine Bevormundung der Gäste, sondern die Ausübung der üblichen Gastgeberpflichten und -rechte. Als Zusatz sollen die Speisen regional und saisonal abgestimmt werden um möglichst ökologische Verhältnisse zu garantieren. Diese Anweisungen Hendricks sollen die Vorbildfunktion des Ministeriums hervorheben und den Schaden durch übermäßigen Fleischkonsum somit schmälern. Die #SPD-Politikerin ist jedoch nicht für eine Ausweitung oder ein generelles Verbot von Fleisch und Fisch.

Globale Auswirkungen

Die mutige Entscheidung der Bundesumweltministerin zur bewussten Erährung löste in den Soziale Medien eine Welle der Begeisterung aus. Denn Ernährung hängt mit den Ursachen von Umweltschäden und Hungersnöten auseinander.

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Heutzutage ist auch der Zusammenhang zwischen der Erderwärmung und alltäglicher Ernährung in aller Munde. Veganismus und Vegetarismus gewinnen immer mehr an Popularität.

Die Hauptursache der unumkehrlichen globalen Auswirkungen ist der rasante Ausstoß von Methan durch Massentierhaltung. Durch den Anbau von Futterpflanzen wird die Wasserversorgung geringer und schrumpfende Nutzflächen zum allgegenwärtigem Begleiter. Wie allgemein bekannt schädigt dieses angereicherte Gas die schützende Ozonschicht der Erde. Weiter führt dies – vereinfacht – zur beschleunigten Erderwärmung.

Die Bundesumweltministerin lenkt das Augenmerk wieder auf die Verantwortung der Umwelt und der Weltgemeinschaft gegenüber. #nachhaltigkeit #barbarahendricks