Israels Premierminister Benjamin Netanyahu trifft am kommenden Montag seine britische Amtskollegin #Theresa May zwecks politischer Unterredungen in London. Netanyahu will dabei das "Thema Iran" ansprechen, meldet die Agentur AFP. Er, Netanyahu, sehe im Iran immer noch die "die größte Bedrohung im Nahen Osten". Gleichzeitig betonte der Premierminister, dass Israels Baupolitik in den Provinzen Judäa und Samaria auch nach den mahnenden Worten seitens Donald Trump fortgesetzt werde.

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In London wolle Netanyahu mit der britischen Premierministerin May darüber sprechen, welches die bedeutsamsten Gefahrenlagen in seiner Region seien.

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Vor allem werde es dabei um den Iran gehen, den auch Präsident Trump vor wenigen Tagen wieder ins Visier genommen hat. Theresa May ließ bekanntmachen, sie wolle mit Benjamin Netanyahu "einige internationale und sicherheitspolitische Aspekte" durchsprechen, auch den Friedensprozess im Nahen Osten.

Sorgen wegen Judäa und Samaria

Dabei wolle sie auch eine gewisse Besorgnis Großbritanniens über den Städtebau Israels in Judäa und Samaria sprechen. #Israel hatte diesen eine Weile lang auf Druck der USA unter Barack Obama gestoppt. Seit der Amtsübernahme durch Donald Trump wurden die Planungen für weitere Neubaugebiete massiv erweitert und der Bau tausender neuer Wohneinheiten bekanntgegeben. Großbritannien hatte erst jüngst einer UNO-Resolution zum Stopp dieser Bauten zugestimmt. Diese sind umstritten, weil Araber in Judäa und Samaria gerne einen weiteren arabischen Staat errichten würden.

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