Heute Morgen durchsuchten hunderte Polizisten 24 Objekte in merheren Berliner Bezirken. Durchsucht wurden unter anderem mehrere Wohnungen, zwei Geschäftsräume und sechs Zellen in den Justizvollzugsanstalten in Moabit und Tegel. Dies teilte der Polizeisprecher Winfried Wenzel heute Morgen mit. Ziel war es Beweismittel zu sichern sowie das Festsetzen des Vereinsvermögens. Bereits um 6 Uhr morgens begann die Polizei mit ihrem Durchsuchungseinsatz.

Die Moschee in der Perleberg Straße in #Berlin Moabit wurde bereits vor einigen Tagen geschlossen. Auf einem Schild am Eingang stand: „Diese Moschee ist endgültig geschlossen!“. Der Verein räumte diese Moschee aus eigenem Antrieb.

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Auch dort galt es als Treffpunkt für Salafisten. Islamisten sollen die Moscheebesucher radikalisiert haben und in die Krisengebiete wie Syrien gebracht haben.

Bereits 2015 durchsuchte die Polizei die Einrichtung. Mehrere Anhänger des Moscheevereins mussten sich wegen Terrorverdachts vor Gericht verantworten. Weiter soll es dort zu Sammelaktionen von Geldern für die Terroranschläge in Syrien gekommen sein.

Auch der Berliner Terrorist Anis Amri besuchte regelmäßig diese Moschee

Anis Amri fuhr am 19. Dezember 2016 mit einem Lastwagen in den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Dabei verletzte er viele Menschen, zwölf verloren ihr Leben bei diesem Anschlag. Amri konnte zunächst entkommen und wurde ein paar Tage nach dem Anschlag in Italien von zwei Polizisten erschossen.

Der Moscheeverein „Fussilet 33“, der unter anderem als Anlaufstelle für Salafisten gilt, wurde bereits am 15.

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Februar 2017 von der Senatsinnenverwaltung verboten. Der Innenstaatssekretär hatte im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses angekündigt, dass mit Hochdruck daran gearbeitet wird, diesen Verein zu verbieten. Der Verbotsantrag wurde kurze Zeit später dem Verwaltungsgericht vorgelegt.

Genauere Einzelheiten will Innensenator Andreas Geisel (SPD) bei einer Pressekonferenz im Roten Rathaus um 13 Uhr bekannt geben.

In der ##Politik fand dieses Verbot hohen Zuspruch und wurde von allen Seiten begrüßt.

Der Verein „Fussilet 33“ galt als Hotspot des Islamismus und der Radikalisierung, dem musste ein Ende bereitet werden.