Falls Sie ehrlich zu sich selbst sein sollte, dürfte Bundeskanzlerin Angela #Merkel es inzwischen bereuen, in Sachen Flüchtlinge auf die Türkei gesetzt zu haben. Denn der Neo-Kalif von Ankara führt aktuell die Kanzlerin und damit Deutschland als Ganzes vor, als wäre die größte Macht in der EU eine Bananenrepublik, die man nach Belieben rumscheuchen kann. Versuchte Merkel ihre Visite in der Türkei noch als Routine herunterzuspielen, so posaunten die osmanischen Agenturen und Sender schon von einem „Schicksalsbesuch“ und „Scheidepunkten in den Beziehungen beider Nationen“. Der deutsche Sender N24 bestätigt diese Aussagen ebenfalls. Die Türkei wirft der Bundesrepublik vor, sie „umarme Terroristen“.

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Zu dieser beleidigenden Aussage verstieg sich Erdogans stellvertretender Ministerpräsident Vejso Kaynak. Unterstützung bekam Kaynak ausgerechnet vom einstigen SPD-Politiker Ozan Ceyhun, der inzwischen als Megafon der Islampartei AKP anheuert hat und für #Erdogan die Krawallbürste in Richtung Deutschland macht. Ceyhun war einst Europaabgeordneter der SPD und Mitarbeiter der Auslandsvertretung des Landes Hessen in Belgien. Soviel zum Thema „gelungene Integration“.

Keine Ahnung, was die Türken wollen?

Die deutsche Regierung hat offenbar keine Ahnung, was genau das Erdogan-Regime eigentlich will. Vermutlich hat sich die türkische Regierung einfach in einen Wahn gesteigert, der sie glauben lässt, reale oder herbeifantasierte Jünger des in den Vereinigen Staaten ansässigen Predigers #Gülen - ein ehemaliger Freund und heutiger Feind Erdogans - genössen in Deutschland in irgendeiner Weise besonderen Schutz.

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Was sind die Fakten?

Mehrere europäische Geheimdienste sind laut Springer Medien fest davon überzeugt, dass eine Gülen-Terrorgruppe in der Realität nicht existiert, schon gar nicht in Deutschland. Auch zweifeln die Dienste daran, dass der durchaus etwas obskure Herr Gülen nichts mit dem Putschversuch vom Sommer 2015 zu tun hat. So steht die Kanzlerin jetzt vor einem ziemlich unerfüllbaren Wunsch einer postfaktisch agierenden türkischen Regierung, die sie jedoch für ihren Flüchtlingsdeal benötigt, weil sie selbst zu feige ist, die deutschen Grenzen nach ungarischer Art ordentlich zu sichern.

Ein Artikel von Blasting.News - Erfahre, wer wir sind.