Wenn man immer wieder zu einem Thema schreibt, dann nicht etwa, weil man Langeweile hat, oder einem nichts anderes einfällt, sondern weil es dringend ist und man mit Wut im Bauch schreibt.

#Wutbürger sollten dankbar sein!

Das lehrte uns gerade der Comedian Dieter Nuhr. Kabarettist kann er ja nicht sein, denn die haben meistens viel Wut im Bauch.

Jedenfalls ist die Lage in serbischen Flüchtlingslagern schlimm. Dabei bekommt Serbien von der EU eigentlich Gelder, aber es liegt der Verdacht nahe, man will Flüchtlinge eher abschrecken, ruft die Gelder nicht ab. Tausende Flüchtlinge leben in Serbien unter katastrophalen Bedingungen. Viele campieren in heruntergekommenen Lagerhäusern - auch Kinder sind unter ihnen. Die deutsche Bevölkerung sieht gelassen zu, aus der #Filterbubble und Bequemlichkeitsblase heraus, ist gut leben.

Nicht alle stehen unter Bequemlichkeitsverblödung

Denn es war gerade die große Zahl an Ehrenamtlern, die der Regierung nochmal den Hintern gerettet haben, sonst wäre die #Migrationswelle in einem Chaos und Desaster geendet. Das konnte unter großem Einsatz gerade nochmal abgebogen werden. In anderen Ländern tickt man da anders. Oder die haben die lange vorliegenden Strategiepapier der US-Strategen gelesen, wo Migration ausdrücklich als Mittel genannt wird, um Länder zu destabilisieren. Selbst der Gutmenschfaktor ist in diese Strategie mit eingebaut: Geopolitische Konflikte werden zunehmend mit nicht-militärischen Mitteln ausgetragen. Staaten instrumentalisieren jedoch nicht nur Handel und Finanzen, sondern auch Migration. Die Süddeutsche Zeitung schrieb dazu Anfang 2016.

Kelly M. Greenhill (* 1970)

ist eine US-amerikanische Politikwissenschaftlerin an der Tufts University in Boston und Buchautorin. Sie forscht auf den Gebieten internationale Sicherheit, militärische Gewalt, Bürgerkriege, Interventionen und Aufstände sowie über internationale Migration. In Europa wurde sie durch die Veröffentlichung ihres Buches

Weapons of Mass Migration: Forced Displacement, Coercion, and Foreign Policy

bekannt, das sich mit der Thematik gesteuerter Flüchtlingsströme und deren Auswirkungen beschäftigt. Ihr Buch wurde weltweit veröffentlicht. In Deutschland vom KOPP-Verlag - und man begreift schnell, weshalb dieser Verlag so angegriffen wird. Das sind Informationen, die man der deutschen "unmündigen" Bevölkerung vorenthalten möchte.

Dabei wurde dieses Buch von namhaften Universitätsprofessoren in höchsten Tönen gelobt.

Was die Hohen Herren und Damen von der deutschen Bevölkerung halten, die ja von Merkel per Nudging erzogen werden sollen, ließ kürzlich Gauck vom Stapel. Dieser hatte zwar die Migrationswelle als Epochales Jahrhundertereignis erkannt, das Schlimmste wurde dabei von den vielen ehrenamtlichen Bürgern abgewendet, um dann dreist zu hören:

Katze aus dem Sack gelassen?

Denn die Bevölkerung wird umfassend bewacht, kleinste Vergehen streng bestraft, während all die vielen tausend Mitarbeiter der Ministerien und Geheimdienste offenbar das Jahrhundertereignis nicht haben kommen sehen - selbst die Kanzlerin nicht.

Seit vielen Jahren hätte sich die Politik auf das Ereignis einstellen können - europaweit. Viel Leid und Elend hätte man zumindest abmildern können. Ein unglaublicher Tiefpunkt der verantwortlichen Strategen, die aber wieder keine Verantwortung zu tragen bereit sind.

Auch die Überlastung der Gerichte zeichnete sich lange ab - hier wieder Untätigkeit und Unvermögen. Wegen der vielen Terrorverfahren hat Generalbundesanwalt Peter Frank in einem Hilferuf an die Justizminister der Bundesländer um Unterstützung gebeten. Die „Grenzen der Leistungsfähigkeit der Bundesanwaltschaft“ seien erreicht.

Leider sind die Politiker in einem Korsett aus Populismus und Lobby in ihrer eigenen Filterbubble gefangen. Vorausschauende Politik nicht mehr möglich.

Das Sprichwort "Wer nicht hören will, muss fühlen" scheint sich wieder einmal fatal zu bestätigen.