"Da hat sich das Umweltministerium schön in's Fettnäpfchen gesetzt, mit seinen neu gedichteten Bauernregeln

"Steht das Schwein auf einem Bein, ist der Stall zu klein!"

Umweltschützern wird es gefallen, die Bauern sind sauer, weil sie sich pauschal angeprangert fühlen und vieles so nicht richtig ist, wie in den Hendrick'schen Bauernregeln unterstellt.

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Ein Tränchen auf dem Klimagipfel

Richtig gerührt war #Barbara Hendricks noch zu den Vereinbarungen vom #Klimagipfel in Paris, nach welchen es demnächst beim Kampf gegen die Erderwärmung und den #Klimawandel richtig losgehen soll.

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Selbst der Klimasünder China und andere große Umweltsünder machen mit. Flugverkehr und Schiffsverkehr konnten sich allerdings wie üblich auffällig im Hintergrund halten - hier ist die weltweite Lobby einfach übermächtig - und - es stehen Staatsinteressen auf dem Spiel.

Dem Umweltbundesamt hineingegrätscht

Die Referenzbehörde für Umweltfragen, das Umweltbundesamt, hat im Sommer 2016 die Ministerin bereits etwas alt aussehen lassen: Auf den Urlaubsflug soll der Bürger ruhig einmal verzichten - der Umwelt und der eigenen Gesundheit zu liebe - so ließ es die Chefin des UBA, Frau Krautzberger, per dpa durch die Medien rauschen!

Krautzberger hatte auch im Zuge des Dieselskandales ihren dicken Dienstdiesel gegen ein kleineres Fahrzeug eingetauscht.

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Hendricks fand den Vorstoß offensichtlich nicht so gut und relativierte die Forderung des UBA umgehend, zur Freude der Lobbyisten.

Das Allerletzte,

findet Landwirtschaftsminister Christian Schmidt. Er fordert von Umweltministerin Barbara Hendricks in einem Brief eine Entschuldigung. Eine grüne "Meinungselite aus den Metropolen" amüsiere sich hier auf Kosten der Menschen im ländlichen Raum, schimpft Schmidt.

Aber Hendricks braucht dringend ein Erfolgserlebnis - da müssen halt die Bauern wieder herhalten, wenn andere Seilschaften zu mächtig sind. Denn ziemlich "gerupft" steht sie da, seit ihre Kabinettskollegen ihren "Klimazielplan 2050" zusammengestrichen haben.

Machtwort von Merkel blieb aus

Hendricks forderte ein Machtwort der Kanzlerin und ehemaligen Umweltministerin, das aber ausblieb. So konnte gerade Minister Gabriel ordentlich streichen, bevor er sich ins Außenministerium verzog.

Allerdings stand im Nachhaltigkeitsplan auch die Zahl der Menschen, die jedes Jahr bei uns an verdreckter Atemluft vorzeitig sterben - eine der wenigen Zahlen, die nicht durch den Platzhalter XY ersetzt waren, weil man konkrete Zahlen nach Bedarf und Absprache dort einsetzen wollte..

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Ob Hendricks noch durchhält?

Bis September wird die glücklose Ministerin wohl noch durchhalten. Danach könnte man das Umweltministerium auch ganz abschaffen. Angesichts des großen Einflusses der anderen Minister, sollte man es auf diese aufteilen. Der Bevölkerung ist es trotz Klima-Alarmismus ohnehin ziemlich egal. Die so umwelt- und gesundheitsschädlichen Flüge und Kreuzfahrten erreichen jedes Jahr ein Allzeithoch, die Billig-Airlines locken auch den letzten Strategen noch zu einem Kurztrip zum Saufen nach Malle.

So what?

Minister Schmidt hat jedoch auch eigene Bauernregeln.

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt übrigens hat nicht grundsätzlich was gegen Bauernregeln. Er erfindet sogar selbst gern welche:

One apple a day keeps Putin away.

Er rief die Deutschen dazu auf, mehr Äpfel zu essen, um den Apfelerzeugern zu helfen, die wegen der EU-Sanktionen gegen Russland auf ihrer Ware sitzen blieben. Hendricks könnte den Spruch noch als zwölftes Plakatmotiv aufgreifen. Evtl. wären dann wenigsten die Apfelbauern wieder versöhnt?