Unsicherheit soweit das Auge reicht. Die Meldungen in Sachen US-Politik überschlagen sich trotz oder gerade wegen Donald Trumps harscher Kritik an den Systemmedien, die er gern verhöhnt, als unglaubwürdig bezeichnet, „Alternative News“ machen die Runde, obwohl schon genügend Fake-Nachrichten das gesamte Internet beglücken, der interessierte Bürger völlig verunsichert kaum noch weiß, was oder wie ihm geschieht.

Keineswegs ein Novum, daß mit dem Regierungswechsel im Weißen Haus andere Staaten sich neu orientieren. Doch Trumps #USA wirbelt die Weltpolitik durcheinander, obwohl im Wahlkampf absehbar, lehrt The Donald den Rest der Welt das Fürchten. Kalkül oder lediglich cholerische Weichenstellungen?

Folgt mit „America First“ eine globale Isolation der USA?

Die Frage sollte man ernsthaft in Erwägung ziehen angesichts etlicher Kraftausdrücke und Ansagen dieses 45. Präsidenten, der einerseits fast schon kumpelhaft über Wladimir #Putin in Wahlkampfzeiten sprach, um nunmehr die Russen zu ermahnen, sie sollen doch mal die unrechtmäßig erworbene Halbinsel Krim der Ukraine zurückgeben. Ein zuvor mit Poroschenko geführtes Telephonat beflügelte Trump wohl zu solcher Äußerung.

Ein Rundumschlag gegen potentielle Konkurrenten, sei es die Anmahnungen gen Nato-Verbündete, sie sollten ihre Rüstungsetats erhöhen, überhaupt würde diese EU sich zu wichtig nehmen? Die herbe Kritik an die VR China, aber auch die nicht unbegründete Vermutung, Trump wolle Krieg gegen die Mullahs in Teheran, läßt auf viel zu zerschlagendes Porzellan schließen. Ob das gutgehen mag, so viele aggressive Reaktionen, denken wir nicht nur an die stationierten Nato-Truppen entlang europäischer Ostgrenzen, sondern obendrein an Kim Jong-un, der es nicht lassen kann, mit Mittelstreckenraketen zu provozieren?

Zuviel Öl wird ins Feuer gegossen – Kriegsgefahren lauern weltweit

Der Nahe und Mittlere Osten kommt nicht zur Ruhe, denken wir an Israels Siedlungspolitik, an den Syrien-Krieg, an den Krieg im Jemen, an den angeschlagenen Irak, wo seit dem Krieg mit den USA Terroranschläge an der Tagesordnung. Ebenso an Libyen, Afghanistan und den Ukraine-Krieg. Die jetzt in Brüssel beschlossene Erhöhung militärischer Präsenz seitens der Nato im Schwarzen Meer sorgt zusätzlich für mehr Anspannung, Russland wird dies nicht tatenlos hinnehmen.

Fast möchte man meinen, die beiden Führer der beiden Großmächte, Trump und Putin, hätten sich zusammengerauft, um die EU in die Enge zu treiben, nationalistische Strömumgen allerdings in Europa gutzuheißen, denken wir an Frankreich und Deutschland, wo diesjährig neu gewählt wird. Und zwischen all diesen neuen Szenarien ein #Donald Trump, der nicht gerade durch Besonnenheit glänzt.