Absatzmärkte bedeuten das wichtigste Anliegen in der globalen Wirtschaft. Brechen ganze Geschäftszweige in Ländern weg, betrifft dies zunächst Arbeitnehmer, die plötzlich arbeitslos werden, oftmals hinterher kaum oder keine Chance erhalten, den Anschluß zu kriegen.

Das soll sich laut #Donald Trump schlagartig ändern mit seiner Politik des „America First“. Um dies zu verwirklichen, bedarf es nicht nur den Rückhalt in der Wirtschaft selbst, sondern im Kongress genauso wie in der Bevölkerung. Unwichtig jene Spekulationen, ein George Soros solle die vielen Proteste gegen Trump mobilisiert haben, faktisch hat dieser neue 45.

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Präsident nicht nur wegen seiner Wahlkampfauftrittsentgleisungen etliche Sympathiepunkte erst gar nicht ergattern können, in den bald zwei Wochen Regierungszeit sorgten seine Dekrete für genügend Unmut.

Der Rest der Welt in aufgescheuchter Aufregung?

Den Eindruck kann man durchaus gewinnen mit Blick auf die täglichen Schlagzeilen, ganz besonders in der westlichen Welt, was nicht unbedingt gleich den Untergang des Abendlandes bedeuten muß. Zumal das Morgenland und der Rest der Welt ohnehin am Tropfhahn westlicher Industrienationen hängt. Sicherlich vermag Putins Vereinigung der BRICS-Staaten ein vorausschauender Schachzug gewesen sein, aber die Geschäftswelt hat nahezu unendlich viele Verbindungen und Abhängigkeiten im Laufe der letzten Jahrzehnte erschaffen, so daß kaum mehr „Notausgänge“ die rettende Lösung versprechen.

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Trumps Handelskrieg mit der VR China mag zunächst Stärke vermitteln, daß er die Welt das Fürchten lehrt, in Wirklichkeit lehnt er sich damit viel zu weit aus dem Fenster. Falls er selbst dies nicht weiß, sein Kabinett sollte es wenigstens. Alle haben gewußt, wer da im Weißen Haus von nun an regiert, kaum jemand vermag real abzuschätzen, welche nächsten Schritte Trump nicht nur vollziehen, sondern auch durchsetzen wird. Wenigstens vermag er nicht sämtliche politisch relevanten Entscheidungen per Dekret oder Twitter anordnen, er steht ebenso in der Pflicht den republikanischen Gefolgsleuten gegenüber. Dortigst hadern einige bereits über ihn.

Europa im Wandel – die USA bald schon isoliert

Der Brexit darf ohne weiteres als die Spitze des Eisbergs betrachtet werden, die Proteste gegen diese EU hatten schon wesentlich früher begonnen, denken wir zurück an den Vertrag von Lissabon, der zurecht äußerst skeptisch in der Bevölkerung europäischer Länder beäugt wurde.

Mit dem Maidan-Putsch offenbarte sich die dekadente Einmischung US-Europas, um nicht nur Putins Russland herauszufordern, sondern obendrein der Welt das Ende der Schonzeit zwischen zwei kalten Kriegen aufzuzeigen.

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Plötzlich war da wieder die Rede von Aufrüstung, dem neuen Feindbild Russland, um den #USA noch mehr Möglichkeiten zu bieten, sich einzumischen, Kriege anzuzetteln, wie parallel in Syrien geschehen.

Europa im Wandel zurück zur Nationalstaaterei beim möglich werdenden Zerfall dieser EU, ab Mai mit Marine Le Pen in Frankreich? Noch meint Trump mit #Putin zu können. Ob die anhaltend an den Ostgrenzen zu Russland stationierten Nato-Truppen nur als harmlose Wehrübung gelten mögen, bleibt mal dahingestellt. Faktisch schaffen sie weder Vertrauen noch Sicherheit, während die USA auf bestem Weg, sich selbst zu isolieren.