Aufgrund von Meldungen seitens FOX und RT, Verlautbarungen des Weißen Hauses sowie persönlichen Tweets des US-Präsidenten ist zu schließen, dass die amerikanische Regierung unter Donald #Trump offenbar eine direkte Konfrontation mit dem #Iran plant. Die wohlhabende Ölmacht zwischen Kaukasus und indischem Ozean ist seit 1979 eine "islamische Republik". Das Land agiert seitdem aggressiv antiamerikanisch und sei - so Quellen in Washington - Donald Trump schon lange ein Dorn im Auge. Die schiitische Nation würde in Syrien, Jemen, dem Libanon, im Irak, in Bahrain und in Gaza eine Politik gegen die Vereinigten Staaten betreiben und die Interessen der sunnitischen US-Verbündeten Saudi-Arabien, Katar und Vereinigte Arabische Emirate verletzen. Außerdem sei der Iran eine der größten Gefahren für Israel, welches der Iran als legitimen Staat nicht anerkennt und in seiner Gänze als "Occupied Palestine" bezeichnet. Der Iran hatte zunächst abwartend und mit milden Tönen auf die neue Regierung in Washington reagiert. Allerdings wollte man in Teheran wohl auch die Ernsthaftigkeit der Regierung Trump auf die Probe stellen und führte einen militärischen Raketentest durch.

Neue Sanktionen?

Washington reagierte sofort und in harscher Weise. Man denke über das zeitnahe Verhängen neuer Sanktionen gegen den Iran nach. Dies wäre ein harter Schlag für die Ölmacht am Persischen Golf, die nach jahrelangen Verhandlungen über ihr Atomprogramm gerade von Sanktionen befreit worden war. Präsident Trump stellte klar, dass er das von Ex-Präsident Barack Hussein Obama abgesegnete "Atomabkommen" nicht leiden könne und jetzt ein anderer Wind wehe. In diesem Zusammenhang würde auch der Einreisestopp für Iraner Sinn machen. Experten hatten zunächst gerätselt, weshalb ausgerechnet der Iran vom US-Einreisebann betroffen ist, ein Land das auf US-Boden noch nie terroristisch aktiv war.

Schlag auf Schlag?

Wie der russische Staatssender RT berichtet, könnte die Regierung Trump sehr zeitnah neue Sanktionen gegen den Iran verhängen. Auch eine Vielzahl von US-Medien hatten Ähnliches am Donnerstag unter Berufung auf Quellen im Weißen Haus gemeldet. Mehr als zwanzig iranische Gruppierungen oder Personen seien dabei Zielobjekte von möglichen antiiranischen Maßnahmen der Vereinigten Staaten.

Bestätigung aus Teheran!

Der Verteidigungsminister des Iran gab ohne Umschweife den Testflug einer Mittelstreckenrakete bekannt. Ob diese auch Atomsprengköpfe tragen könnte, ist indes unklar. Dieser Raketentest habe die Entschlossenheit Trumps, neue Sanktionen gegen den Iran zu erlassen weiter beschleunigt. Wie die Quellen in Washington weiter berichten, würde Präsident Trump dabei neue Sanktionen so ausgestalten, dass sie das von Obama geschlossene Atomabkommen nicht verletzen.

Geht es um mehr als Raketen?

Trump gehe es, so RT, um mehr als nur den Raketentest dieser Tage. Vielmehr plane er einen umfassenden antiiranischen Politikansatz, um das iranische Nuklearprogramm, den Ausbau des Raketenarsenals als auch die Unterstützung nahöstlicher Milizen zu torpedieren. Trumps Nationaler Sicherheitsberater, General Michael Flynn, hat - dazu passend - vor der Presse eine undiplomatische Warnung an den Iran gerichtet. Das Land sei jetzt unter genauer Beobachtung und solle sich genau überlegen, was es tue. Trump selbst deutete mehrfach an, dass er auch eine militärische Intervention gegen den Iran für durchaus denkbar hält.

Traut sich Trump?

Die Frage wird allerdings sein, wie sich China und vor allem Russland zu dieser Politik verhalten werden. Russland war maßgeblich am Zustandekommen des Atomdeals mit dem Iran beteiligt und bekämpft in Syrien zusammen mit der islamischen Republik sunnitische Terroristen. Beise Länder sind befreundet. Trump wiederum möchte bessere Beziehungen zu Russland. Unter anderem an der Iran- und Israelpolitik des neuen US-Präsidenten wird sich zeigen, welche Beziehungen und Loyalitäten in der Nahostregion belastbar sind.

Ein Artikel von Blasting.News - Lesen Sie, wer wir sind. #Krieg