Der gewählte Bundespräsident Frank-Walter #Steinmeier (SPD) tritt sein Amt Mitte des Monats an. Im ZDF zeigte er schon jetzt, dass er einen anderen Kurs als sein Vorgänger Joachim Gauck (parteilos) fahren wird. Bundespräsident Steinmeier will das deutsche Verhältnis zu #Russland verbessern und das intensive Gespräch mit den Vereinigten Staaten von Amerika suchen. Das Weltsystem sei in Bewegung und er wolle Deutschland darin als Pol der Stabilität gewahrt sehen, so konnte man den kommenden Präsidenten verstehen. Er habe keine Hemmungen vor schwierigen Gesprächspartnern. Früher seien diese eher im Osten zu finden gewesen, jetzt sei auch das Verhältnis zu den USA klärungsbedürftig.

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Er wolle sich zwar nicht in das tägliche Kleinklein der Außenpolitik einmischen, aber im ZDF Interview war klar herauszuhören, dass Bundespräsident Steinmeier nicht vor hat, nur den Grüßaugust zu geben. Wie bereits vermutet, wird er ein sehr politischer Bundespräsident sein, der Deutschland und seine Politik aktiv mitgestalten wird.

Moskau und Washington!

Selbstverständlich werde er sich Kontakten nicht entziehen. Anders als sein Vorgänger Gauck, der Russland demonstrativ mied, will Bundespräsident Steinmeier mit seinen Amtskollegen Wladimir Putin und Donald #Trump zum Wohle Deutschlands zusammenarbeiten. Er wolle sich mit aller Klarheit für das gemeinsame Wertefundament der transatlantischen Beziehungen einsetzen, um dieses zu bewahren. Das werde nicht einfach, aber er habe es vor.

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Ebenso wolle er ehrliche Beziehungen zu Russland. Der neue Bundespräsident wird einige Achsen neu justieren. Es wird spannend.