Die nächsten 48 Stunden könnten die Welt entscheidend verändern. Unklar ist wie sich die Folgen auf die Weltpolitik und die globalen Märkte auswirken werden. Laut der "Welt" könnte Europa sich gravierend verändern und die #USA pleite gehen.

Brexit geht in seine heiße Phase

Im Juni vergangenen Jahres haben die Briten für "leave" gestimmt und damit dafür die #Europäische Union zu verlassen. Ein halbes Jahr später geht es nun los. Das britische Parlament hat vor wenigen Stunden das Brexit-Gesetz abgesegnet, nun kann die Regierung den Austritt aus der EU offiziell starten. Laut Experten wird die Regierungschefin Theresa May die Austrittsverhandlungen wohl Ende März beginnen.

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In den Niederlanden wird gewählt

Die Wahlen in der Niederlande sind der Beginn zum diesjährigen Super-Wahljahr in Europa. Das Ergebnis könnte auch Auswirkungen auf die Wahlen in Frankreich und Deutschland haben. Zuletzt hatte der jetzige Regierungschef Mark Rutte in den Umfragen noch leicht geführt. Doch die Partei der Freiheit (PVV) von Geert Wilders, holt durch den offenen Streit mit der Türkei wieder auf.

Zwar wird die PVV von Wilders wohl keine Regierungsmehrheit bekommen. Die EU hat aber Angst vor einem Dominoeffekt. Die "Welt" schreibt, gewinnt die PVV die meisten Stimmen in einem Land, welches zu den Gründungsmitgliedern der EU zählt, würde dies die rechten Parteien in Europa stärken.

Die Fed will die Zinsen anheben

Fed-Chefin Janet Yellen wird am Mittwochabend 19 Uhr (unserer Zeit) die Zinsen der US-Notenbank anheben anheben.

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Bisher wird die Weltwirtschaft mit billigem Geld am Leben erhalten, doch wenn die wichtigste Notenbank der Welt den Preis für die wichtigste Währung der Welt erhöht, seien negative Folgen nicht auszuschließen.

Vor jedem Crash der Börsen gab es bisher Zinserhöhungen, dass war 1974, 1987, 2000 und 2008. Bei jeder Erhöhung der Zinsen ereignete sich über kurz oder lang ein gewaltiger Ausverkauf..

USA dürfen keine Schulden mehr machen

Laut der "Welt", gilt ab Mittwoch wieder die offizielle Schuldengrenze in den USA, diese liegt aktuell bei etwa 18 Billionen Dollar. Ab Mittwoch soll diese dann wieder gelten. Derzeit liegt das aktuelle Defizit bei fast 20 Billionen Dollar. Die Schuldengrenze wurde allerdings im Oktober 2015 ausgesetzt - bis zum morgigen 15. März 2017. Das heißt ab morgen darf die US-Regierung keine neuen Anleihen mehr verkaufen, damit Regierung müsse mit dem Geld aus den laufenden Einnahmen auskommen.

Die Zeitung verweist aber auch darauf, dass es so weit noch nie gekommen ist. Bisher konnten die Amerikaner ihre Schulden immer rechtzeitig bedienen, bevor sie bankrott gingen.