Dr. #Daniele Ganser ist der bekannteste Friedensforscher im deutschsprachigen Raum. Bekannt ist er vor allem durch seine Bücher, Vorträge und Interviews zu dem Bereichen Friedensforschung, verdeckte Kriegsführung und über die geostrategische Bedeutung von Erdöl und Gas.

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Er hat Nato und USA mehrfach kritisiert, völkerrechtlich illegale Kriege zu führen. Zudem zeigt er am Beispiel der in Italien 1990 aufgedeckten #NATO-Geheimarmee „Gladio“ das Prinzip der Verdeckten Kriegsführung auf.

Kontroverse um die baustatischen Hintergründe zu 9/11 und WTC7

Nach den Anschlägen vom 11 September 2001 wurde er von seinen Studenten an der ETH Zürich mehrfach nach Details zu den Einstürzen des Gebäudes #WTC7 befragt. Er konnte darauf keine Antwort geben und fragte daher bei den Baustatikern der ETH Zürich nach. Dort sagte man ihm, dass die offizielle Version baustatisch unmöglich ist. Man kann kein Stahlträgergebäude ganzflächig zum Einsturz bringen wenn nur ein einziger Träger wegbricht.

Ihm wurde die Brisanz dieser Thematik bewusst, daher schwieg er anfangs zu dem Thema. Aber irgendwann brach er sein Schweigen denn der Anschlag vom 11. September war die offizielle Begründung für den von Präsident George W. Bush begonnen „Krieg gegen den Terror“. Es war zudem der bisher erste und einzige Vorfall, durch den der „Nato-Bündnisfall“ ausgerufen wurde. Sämtliche Nato-Mitglieder waren somit verpflichtet, den USA im „Kampf gegen den Terror“ zu helfen.

3 Versionen zu 9/11

Um nicht als „Verschwörungstheoretiker“ verunglimpft zu werden, entschied er sich für eine neutrale Position. Er sagt daher lediglich, dass es 3 Versionen zu 9/11 gibt. Die erste Version ist die offizielle Version. Die zweite Version besagt, Bush und Cheney wussten, dass es zu einem Anschlag kommen würde, aber ließen ihn zu, um einen Vorwand für den „Krieg gegen den Terror“ zu haben. Die dritte Version ist, dass die 3 WTC-Gebäude absichtlich gesprengt wurden.

Trotz dieser differenzierten Herangehensweise wurde er von zwei schweizer Zeitungen sowie von Wikipedia mit dem Kampfbegriff „Verschwörungstheoretiker“ gebrandmarkt. Dr. Daniele Ganser verlor daraufhin seine Professorenstelle an der ETH-Zürich und gründete daraufhin das Friedensforschungsinstitut SIPER Swiss Institute for Peace and Energy Research, was sich rückblickend sogar als Karrieresprung erwies.

Er hat sich seitdem immer wieder zu aktuellen geopolitischen Konflikten geäußert und die Hintergründe beleuchtet. Unter anderem auch den Syrienkrieg.

Versuch einer medialen Exekution

Nur hat der schweizer Sender SRF versucht ihn endgültig medial zu exekutieren. Er wurde bereits zu Beginn der Sendung als „umstritten“ bezeichnet. Dann wurde er mit mehreren Vorwürfen konfrontiert, aber jedes Mal, wenn er darauf antworten wollte, wurde er vom Moderator Jonas Projer unterbrochen. Der Moderator grinste ihn dabei die ganze Zeit über verächtlich an. Zudem wurde eine Email eingeblendet, die nur halb zitiert wurde und dadurch inhaltlich entstellt wurde.

Ähnliche Versuche einer medialen Exekution gab es auch schon gegen den Wirtschaftsjournalisten Dirk Müller, sowie gegen die Bundestagsabgeordnete und Oppositionsführerin Sarah Wagenknecht. In diesen beiden Fällen scheiterte der Versuch. Er wurde sogar zum Boomerang. Dirk Müller schaffte es aufgrund seiner rhetorischen Begabung sich durchzusetzen und Sarah Wagenknecht wurde von Tausenden Bürgern in Schutz genommen. Sie reichten daraufhin eine Petition ein, in der der Rauswurf des Moderators Markus Lanz gefordert wurde. Weniger Glück hatte die frühere Tagesschau-Sprecherin Eva Herrmann. Sie ist seitdem nur noch in den Alternativen Medien sowie durch ihre Bücher präsent.

Rückblickend lässt sich darin allerdings auch eine positive Nachricht erkennen. Während es noch 2007 möglich war politisch unbequeme Stimmen mundtot zu machen, gelingt dies heute nicht mehr. Der Shitstorm gegen den SFR und die zahlreichen Solidaritätsbekundungen mit Dr. Daniele Ganser zeigen dies sehr deutlich.