(StS/NYC) Deutschland ist kein Einwanderungsland. Sagt nicht der Autor dieses Artikels, sondern die #CDU. Früher von Herzen, heute als hohles Mantra. Dabei sind, gerade im Westen der Bundesrepublik, ganze Landstriche inzwischen mit 20%, 30% und mehr Menschen besiedelt, die keine oder nur teilweise ethnische Deutsche sind. Von den Metropolen wie Frankfurt am Main oder Berlin mal abgesehen, wo unter den jungen Menschen die "Vermischten" - also Menschen mit Migrationshintergrund - längst die Mehrheit stellen. Das fällt im Alltag wenig auf, denn jene die über die Jahrzehnte nach Deutschland kamen, stammten weder aus dem fernen Osten, noch aus Afrika.

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Deshalb sehen Paris, Brüssel und London zwar "bunter" aus, aber Frankfurt ist nicht weniger farbenfroh. Ist das schlimm? Nein, natürlich nicht. Deutschland hatte das immense Glück primär eine Zuwanderung aus Nationen zu erleben, die sich wunderbar einfügen. Italiener, Spanier, Griechen usw. Bis auf islamische Ausnahmen, und da wird es verzwickt.

Rassisten?

Wenn man in den USA lebt, so wie ich, dann lernt man schnell, was Rassismus bedeutet. Und Deutschland ist - dafür gebe ich Ihnen Brief und Siegel - nicht rassistisch. Aber wir Deutschen sind xenophob, also nicht gerade entspannt gegenüber Menschen, die "anders" sind. Doch sobald "der Fremde" sich einfügt, in Bayern brav die Weißwurst zum Frühstück zuzelt und im Norden den Grünkohl mit Pinkel gut verdaut, wird aus "dem Fremden" schnell ein deutscher Nachbar mit komischem Namen.

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Versuchen Sie eine solche einfache Art der Integration mal in den USA. Viel Spass dabei!

Was ist es dann?

Wenn wir Deutschen also in der Mehrheit keine Rassisten sind, allenfalls etwas xenophob, dann stellt sich die Frage, woher die Probleme kommen, die Deutschland mit der Zuwanderung zu haben scheint. Und da wird es richtig spannend. Denn schaut man genauer hin, dann fallen einige Anomalien auf, die in anderen Ländern keine Rolle spielen:

  • Deutschland ist als Nation eine Kopfgeburt. Bis 1871 gab es kein Deutsches Reich, ein "Deutschland" existiert erst seit 1949. Die deutsche Identität als Nation ist damit nicht nur wegen der zwölf Jahre Nazis gestört, sondern auch, weil sie historisch dünn ist.
  • Deutschland war nie eine ernstzunehmende Kolonialmacht und hatte so keine frühen Erfahrungen mit "dem Fremden".
  • Deutschland wollte nie Einwanderungsland sein. So wie Japan übrigens auch nicht. Der Unterschied zu Japan ist nur jener, dass wir Deutschen kulturfremde Gastarbeiter ins Land geholt haben und das Wortteil "Gast" irgendwann verloren ging. Geplant war immer, dass diese Leute nach einiger Zeit mit harter D-Mark in der Tasche zurück in die Heimat gehen. Stattdessen haben sie die Heimat nach Deutschland geholt. Warum niemand diese Gäste nach Hause geschickt hat, als sie noch Gäste waren, bleibt ein Mysterium. Aber jetzt ist es aus mit "Gast", die Leute sind da. Gewöhnen Sie sich daran.
  • Der gleiche Fehler passierte mit den Kriegsflüchtlingen vom Balkan. Aus einem zeitlich begrenzten Schutz wurde eine Einwanderung. Und nun sind sie da.
  • Von der Völkerwanderung seit 2015 ganz zu schweigen.

Kohl? Kohl!

Neben Merkel, die 2015 zu verantworten hat, gibt es einen Hauptverantwortlichen dafür, dass Deutschland ungewollt zum Einwanderungsland wurde: #Helmut Kohl (CDU).

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Er war der letzte Kanzler, der die Möglichkeit gehabt hätte, die Gastarbeiter heimzuschicken. Er tat es nicht. Warum weiß nur er. Offiziell hat er immer betont, Deutschland sei kein Einwanderungsland - während er gleichzeitig den Aufbau einer islamischen Community passiv geschehen ließ. Kohl bleibt hier ein Rätsel wie im Fall der offenen Grenzen, der Aufgabe der Nation zugunsten der EU und des Euro. Das war alles er. Kohl, der angeblich Konservative, hat regiert wie Claudia Roth auf Speed. Mit seinem bäuerlichen Aussehen hat er die Deutschen betäubt und den Nationalen gespielt. Doch es war er, der all das angerichtet hat. Warum werden wir wohl nie erfahren. Früher nannte man solche Leute übrigens Vaterlandsverräter. #Angela Merkel