Es ist kein Geheimnis, dass die Demokratie in #Russland nur auf dem Papier existiert. Heute ist politische Unterdrückung zum Alltag geworden. Die Herstellung von Strafsachen und die Verfälschung von Beweismitteln haben alarmierende Ausmaße erreicht.

Seit 1995 wurde die Gesellschaft Russlands mit einem neuen Namen bekannt gemacht - Svetlana #Lada-Rus (Peunova). Sie begann als Autorin und schrieb über praktische Psychologie. Dabei wurde sie allmählich zur Person des öffentlichen Lebens. Jahrelang führte sie eigene regionale Fernsehsendung über ihre psychologische Methode. Jedoch wurde ihr der Zugang zu den Medien gesperrt, nachdem sie angefangen hat, öffentlich über die Politik zu sprechen.

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Shitstorm gegen Lada-Rus

Im Jahr 2007 veröffentlicht Lada-Rus das Buch "Alle Macht dem Volke? Das Bekenntnis des Zeitgenossen". Darin schreibt sie über die Methoden zur Manipulation der Wahlen in Russland und führt eine sachliche Analyse über die zerstörenden Auswirkungen des geltenden Machtsystems. Schon damals begann die Diskriminierung der Rechte von S. Lada-Rus, als Autorin. Die Raumvermietung zur Veranstaltung von Autorentreffen wurde ihr verwehrt. 2010 versuchte die Staatsanwaltschaft der Stadt Wladimir dieses Buch als extremistisch darzustellen. Trotz der fehlenden Begründungen und klaren Beweisen, die die Anwälte erbrachten, dauerte das Gerichtsverfahren anderthalb Jahre an. Als Ergebnis wies das Gericht die Klage der Staatsanwaltschaft zurück.

Seit 2011 hat S. Lada-Rus die Arbeit an ihrem journalistischen Projekt "Durch die Apokalypse" begonnen, worin kulturelle, historische und politische Aspekte erfasst werden.

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Die Folge "Die Sicherheitsdienste an der Macht" löste eine heftige Reaktion aus. Es begann ein "Shitstorm", sowohl in den Massenmedien, als auch im Internet, bei dem Lada-Rus als „Scharlatanin, Ignorantin und als Sektiererin" bezeichnet wurde. Heute setzt sich der “Shitstorm” auch in TV-Sendungen der Hauptkanäle des Landes fort. Das ist auch leicht zu erklären: Lada-Rus reichte die Anträge an kompetente Staatsorgane mit der Bitte, die Tätigkeit der ersten Personen des Staates auf Anzeichen von Verbrechen, wie Verrat, Sabotage, gewaltsame Änderung der Verfassungsordnung und die Ergreifung der Macht zu überprüfen. Sie führte eine journalistische Untersuchung an dem bekannten Terroranschlag am 1. September in Beslan, laut der nicht identifizierte Mitarbeiter des FSB Russlands (Staatssicherheitsdienst) daran beteiligt sein könnten. Im Jahr 2014 fuhr sie persönlich nach Kiew, um die Ereignisse, die während des Euromaidan stattgefunden haben, zu untersuchen. Das Ergebnis dieser Reise ist die Folge "Wer brachte den Streit zwischen Russland und der Ukraine?".

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Sie kommt hier zu dem Schluss, dass die russischen Geheimdienste an den Ereignissen in der Ukraine beteiligt waren.

Bewaffneter Angriff auf die Aktivistin

Am 19.02.2016 ereignete sich ein bewaffneter Übergriff auf ihr Haus von Hunderten von Bereitschaftspolizisten. Zurzeit läuft ein ungerechtfertigtes Strafverfahren gegen Lada-Rus. Sie wurde im Tatbestand des Betruges und der Schadenszufügung der Gesundheit angeklagt. Es ist offensichtlich, dass dieses Strafverfahren im Zusammenhang mit ihrer Journalistentätigkeit, ihren Untersuchungen und Enthüllungen steht. Seit dem 06.06.2016 ist sie zur internationalen Fahndung ausgeschrieben. Allem Anschein nach ist das Hauptanliegen des Systems, S. Lada-Rus zuerst die Freiheit und dann das Leben zu nehmen, so wie bereits bei den berühmten russischen Wahrheitssuchenden A. Politkowskaja, A.Litwinenko, M. Jewlojew und weiteren.

Die internationale Anerkennung der Tatsache ihrer Verfolgungen würde sie schützen.

Wer ist bereit, sich für den Schutz der Prinzipien des Rechts und der Demokratie in Russland einzusetzen? #Putin