Trump möchte US-Unternehmen besteuern, die Produkte aus den EU-Ländern und Deutschland einführen. Der Handel steht an der Spitze der Sitzung mit Angela Merkel und Donald Trump am kommenden Dientag.

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel wird Donald Trump davor warnen, dass eine vorgeschlagene US-Steuerreform Vergeltungsmaßnahmen durch Deutschland provozieren können, einschließlich höherer Zölle für amerikanische Unternehmen. So das Magazin „Der Spiegel“ zitiert von Bloomberg.

Die Bundesregierung wird ihre Antworten auf die Änderungen der US-Einfuhrpolitik überprüfen, die sich dann nur auf solche US-Unternehmen beziehen werden, die exportieren möchten aber nicht aus der EU importieren.

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Diese Frage wird laut Bloomberg Priorität haben in der nächsten Sitzung zwischen Merkel und Trump und wird als „Schutzzoll“ bezeichnet, der gegen die Regeln der Welthandelsorganisation verstößt.

Vergeltung kann auf verschiedenen Wege ausgeübt werden

Deutschland, die größte Volkswirtschaft in Europa, kann mit einer Steuererhöhungauf diese Situation antworten. Außerdem kann Deutschland Steuern für Unternehmen und Sozialabgaben so reduzieren, dass sie für internationale Firmen noch attraktiver werden.

Für Merkel ist die Verteidigung des ökonomischen Modells, basierend auf deutschen Exporten, der Schlüssel um die Wähleranzahl zu erhöhen wegen der anstehenden Wahlen in September. Das Land hatte ein Rekordüberschuss von mehr als 8 Prozent im Jahre 2016, während im Gegensatz das US-Handelsdefizit seit März 2012 im Januar auf seinem höchsten Niveau stand.

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Die Maßnahme, die von Deutschland bestritten wird, gehört zu Trumps Plan „America First“, der das nationale Interesse in erster Linie stellen will und die inländische Produktion erhöhen möchte. Der Sekretär des US-Finanzministeriums Steven Mnuchin, wird beim nächsten Treffen der G-20 in der nächsten Woche in Deutschland die Nachricht weiterleiten, dass die USA nicht mehr Länder tolerieren werden, die ihr Währung abwerten, um damit Handelsvorteile zu erlangen. #Protektionismus #Amerika first #Schutzölle