„Herr Kuzu, das ist nicht Dein Land“, sagt Wilders auf den türkisch abstammenden Abgeordneten zeigend. Er solle aus den Niederlanden zurück in die Türkei gehen. Der Kandidat der „Denk“-Partei #Tunahan Kuzu verglich den Rechtspopulisten mit Hitler, weil er die Moscheen schließen wolle.

Tunahan Kuzu, Abgeordneter von türkischer Abstammung, beschuldigt den Rechtspopulisten Geert Wilders , er wolle die Geschichte der 30er Jahre wiederholen wegen seiner Forderung die Moscheen zu schliessen.

Als Antwort darauf erwidert Wilders im Twitter: “Herr Kuzu, das ist unser Land nicht eures, die Türkei ist eurer Land. Gehen Sie sofort und kommen Sie nie wieder zurück.“

Kuzu kritisiert auch den Premierminister

Bei Deklarationen zum öffentlichen Fernsehen „Nos“ erinnerte Kuzu, dass Wilders den Koran und die Moscheen verbieten möchte, und verglich es mit Hitlers Verbot des heiligen Buches der Juden, der „Torah“.

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Kuzu aber kritisiert, dass Mark Rutte, der aktuelle niederländische Premierminister, will, dass alle Menschen, die die holländische Kultur nicht akzeptieren, gehen sollten. Kuzu behauptet dem entgegen: “Die Niederländische Identität ist nicht eine Einzige, sie hängt ab von den 17 Millionen Menschen, die im Lande leben.“

Tunahan Kuzu ist Holländer mit türkischer Abstammung. Er wurde im Jahr 2012 zum Abgeordneten über die Arbeiterpartei PVDA. Im Jahre 2014 zusammen mit einem anderen Abgeordneten türkischer Abstammung, Selçuk Öztürk. Die beiden wurden von der PVDA vertrieben, weil diese sich im Bruch befand mit der Arbeitsmigrationspolitik. Somit bildeten die beiden Abgeordneten eine neue Partei, die Rechte der Einwanderer schützen soll sowie für die Bekämpfung von Fremdfeindlichkeit und Rassismus steht - eben die Partei „Denk“ (von Denken).

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Neue Sondierungen ergaben, dass die Partei „Denk“ in der Lage sein wird, mehr Abgeordnete zu bekommen. Die nächsten Wahlen in den Niederlanden finden am 15. März statt. In einer immer mehr zusammenfindenden globalisierten Welt, sollte man vielleicht den Schwerpunkt auf "Brücken" legen, und nicht Trennung, wie es die Populisten wollen. #Einwanderer #Geert Wilders