In Berlin spielt der Karneval im Juni wieder eine große Rolle, wenn vom 2.6.-5.6. der

Karneval der Kulturen

durch Kreuzberg zieht.

Die Narrenzeit ist in den Narren-Hochburgen erstmal vorbei, in Berlin ist jedoch bekanntlich ganzjährig "Narrenzeit", wenn man sich alleine die Vorgänge zum BER aktuell wieder ansieht. Der BER Untersuchungsausschuss sprach hier allerdings von einem "#Realitätsverlust" der beteiligten Strategen.

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Aber so einen Realitätsverlust, den man ja heute gerne Nutzern von Social Media Gruppen unterstellt, weil die sich in einer "#Selbstbestätigungsblase" befinden würden, den kann man am Politischen Aschermittwoch als.

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"Fest für die Demokratie"

erleben, wie ein CSU Politiker am Morgen im TV meinte. Da sieht man dann Leute, die eben selbst noch eine Narrennase trugen, mit dem Finger auf die politische Konkurrenz deuten:

Alles Narren

Dreist wird es dann, wenn man wie Martin "der Retter" Schulz auf den eigenen ehemaligen Kanzler Schröder zeigt und die eigene Politik als Regierungspartei kritisiert, deren Gesetze man ja mit unterschrieben hat.

Herrscht hier ein Realitätsverlust?

Den politischen Aschermittwoch nimmt niemand wirklich ernst - wie auch Wahlkampfparolen schnell wieder vergessen sind. Da wird recht derb ausgeteilt, noch im Eindruck der Humbatäterä Prunksitzungen! Teilweise ist reichlich Alkohol im Spiel, nicht umsonst wählt man Bierzelte und ähnliche Örtlichkeiten für die Veranstaltungen aus..

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Wer einen Bubble Filter in Action sehen möchte, der ist hier richtig!

Heute Herbstanfang

Dieses Jahr fällt der Aschermittwoch auf den Herbstanfang - in Neuseeland. Das weiß man eventuell noch. Aber noch eine Besonderheit: Heute ist auch

St. Eicharadt Day

Häh? Noch nie gehört? Dabei wird der Tag weltweit gefeiert - allerdings von Strategen und Mentalitäten, mit welchen man als braver Bürger weniger Kontakt hat - zumindest wissentlich. Denn die Anhänger gewisser Clans und Clubs munkeln gern im Dunkeln, bzw. sind gut getarnt.

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Wenn sie einen #Burschenschaftler in der Familie haben, dann werden sie dessen Passion evtl. kennen. Bestimmte Burschenschaften zelebrieren am St. Eicharadt Day gewisse Säbelrituale, die man aber nicht an die große Glocke hängt, fließt dabei schon mal Blut.

Und Blut fließt auch in noch geheimeren Zirkeln an diesem Tag, die, mal vorsichtig ausgedrückt, eher zur "dunklen Seite" hin tendieren. Von regelrechten

dämonischen Blutritualen

spricht man - aber das sind sicher nur Verschwörungstheorien! Angesichts des vielen Blutes, das weltweit vergossen wird, wäre das dann ja ein besonders zynischer Hohn, zusätzlich noch Blutrituale zu veranstalten. Verschwörungstheorien sind das auch, die in dem Zusammenhang auf den 1. März 1954 verweisen:

Am 11.3.2011, für Numerologen ein auffälliges Datum, ereignete sich das schlimme Beben von Fukushima, am 1.3. soll es bereits ein Vorbeben gegeben haben. Neben dem St. Eicharadt Day gibt es noch etliche weitere "Ritualtage", in deren zeitlichen Umfeld es auffällig zu Katastrophen kommt. Sicher nur Zufall!

Ascher

Da ich ja semitische Wurzeln habe, denke ich am Aschermittwoch eher an den Sohn Jacobs ASCHER! Dieser Stamm gilt lange als verschollen, man weiß nicht so recht, wo die Nachfahren abgeblieben sind, obwohl viel geforscht und spekuliert wird. Davon weiß man in Deutschland recht wenig, die internationale Forschung wird hier kaum beachtet. Auch dass man durch Gentests nun schwarze Semiten entdeckt hat - das Volk der Lemba!

Beneidenswert

Wenn man heute wieder sehen wird, wie eine hoch komplizierte Welt auf wenige Banalitäten und Parolen herunter gebrochen wird, wie Populisten sich gegenseitig Populismus um die Ohren hauen, mit Häme auf Mob und Pack gedeutet wird -

Oh du bierseliger Aschermittwoch - Himmel!

Man begreift, weshalb diese Veranstaltungen so populär sind - mit Politik hat das eher weniger zu tun und ein Fest für die Demokratie ist das schon gar nicht! Manch eine Büttenrede hat da oft mehr Gehalt! Aber in der Bütt stehen auch Profis und keine Dilettanten.