Von Sergej Nussbaum, zur Zeit Tel Aviv.

Die konservativen Amerikaner wissen es schon lange, die Chinesen munkeln es und Russlands Präsident Vladimir #Putin spricht es endlich ganz offen aus: Der menschengemachte #Klimawandel ist der Yeti der Wissenschaften. Eine Großstadtlegende, ein Irrglaube, um nicht zu sagen einfach ein horrender Schwachsinn. Noch in den 70ern hatte man Angst vor einer neuen Eiszeit. Sogar der deutsche SPIEGEL schob die Hysterie diesbezüglich damals an. Davor gab es im Mittelalter eine "kleine Eiszeit", die nur in unserem kollektiven Gedächtnis und auf Gemälden aus dieser Zeit romantisch ist, denn die Menschen litten darunter sehr. Das späte Mittelalter war nicht zuletzt deswegen eine dunkle Zeit.

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Davor gab es eine sehr lange Warmklimaperiode, in der Greenland (Grönland) in der Tat "green" also grün war, der Nordpol eisfrei und die Eisbären trotzdem nicht ausgestorben. In Schottland gedieh der Wein und in Nordnorwegen wurde effektiv Ackerbau betrieben. Ja, das Klima wandelt sich, es unterliegt Zyklen aufgrund vieler Einflussfaktoren. Doch das Mantra vom "menschengemachten Klimawandel durch CO2" ist international keineswegs unumstritten. In Deutschland hat es dagegen inzwischen religiösen Charakter. Irgendwelche Schmuddelseiten werden mich für diesen Artikel vielleicht einen "Klimaleugner" nennen, gerade so als wären wir bei diesem Thema in einer Sekte - soweit ist es in der schönen Bundesrepublik schon gekommen, die ich genau wegen dieses hirnrissigen Hangs zum Irrationalen schon lange nicht mehr bereise.

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Kein Wandel seit 2000

Alle Klimamodelle der 80er und 90er versagen seit ein paar Jahren.

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Es will einfach nicht so wirklich wärmer werden. Doch um die Klimaerwärmung hatte sich schon eine derart große akademische und Drittweltökonomie gebildet, dass man von diesem Pferd nicht mehr schadlos herunter konnte. Also wurde aus der "Klimaerwärmung" der "Klimawandel" und jedes Wetterereignis ein böser Vorbote. Wissenschaftlich wird dies, außerhalb Deutschlands, von vielen Experten als lächerlich betrachtet. Jetzt spricht es Präsident Putin endlich klipp und klar aus.

Putin muss es wissen

Gäbe es einen menschengemachten Klimawandel, hätte Russland die weitestgehenden Konsequenzen zu tragen. Denn taut der Permafrostboden in Sibirien auf, droht gewaltiges Ungemach. Andererseits hofften die Russen auch auf einen eisärmeren Nordpol, aufgrund der Bodenschätze und Schifffahrtswege. Wenn der russische Präsident also sagt, den Klimawandel in der bisherigen Lesart gibt es nicht, dann gibt er eine Erwartungshaltung auf, die für Russland hoch relevant wäre. Es spricht hier also ein zutiefst Betroffener und kein zynischer Zuschauer.

Klartext Vladimir Putin

Auf dem internationalen Arktis Forum in Archangelsk erklärte der russische Führer, das der Klimawandel, soweit er überhaupt real sei, nicht durch den Menschen provoziert werde.

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Es gebe zwar geringe Änderungen am Klima, diese hätten aber schon begonnen, als es noch gar keine Industrie gab und damit auch keine so genannten "Treibhausgase". Der Klimawandel sei deshalb, so er sich wirklich fortsetze, nicht zu stoppen, da er mit „globalen Zyklen" Zusammenhänge und nicht nicht mit der Pflanzennahrung CO2, ohne die es kein Grün auf der Welt gäbe. Dass deutsche Kinder heutzutage das lebensspendende CO2 für einen Giftstoff halten, zeigt wie geistig "verstrahlt" die Kinder aus der Schule kommen.

Glückwünsche in die USA

Dem neuen Leiter der US-Umweltbehörde EPA wünschte der russische Präsident viel Erfolg. Denn dieser zweifelt ebenso wie auch Präsident #Trump, dass menschliche Aktivitäten für globale Klimaschwankungen verantwortlich sind. Das Pariser Klimaabkommen wollen die USA offenbar aufkündigen. Es sieht so aus, als zöge Russland mit. Welch ein guter Tag für den gesunden Menchenverstand, auch wenn in Deutschland jetzt selbsterklärte Experten Gift und Galle spucken werden. Tut, was Ihr deutschen Ökofetischisten nicht lassen könnt. Trump und Putin haben so oder so Recht. Lebt damit.