In seiner ersten offiziellen Rede über den Präsidenten Donal Trump kritisiert #Raul Castro stark dessen „Irrationalität“ während seiner Ansprache bei der Eröffnung des Regionalgipfels der kubanischen Verbündeten in Venezuela.

Der kubanische Präsident sprach über die Mauer, welche Trump entlang der ganzen Grenze zwischen den USA und Mexiko bauen möchte. Er behauptet, dieses Projekt sei eine Aggression gegenüber dem ganzen Gebiet, und sprach seine Solidarität gegenüber der mexikanischen Regierung aus: „Die Armut, Katastrophen und das Problem der Migranten löst man nicht mit Mauern, aber mit Kooperation, Verständnis und mit Frieden“, zitiert ihn die Zeitung „El Pais“.

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Trumps Handelsprotektionismus dient nur der ungleichen Verteilung von Reichtümern

Bei der Ansprache auf den Regionalgipfel der bolivianischen Vereinigung der amerikanischen Völker, der am Jahrestag des Todes von Hugo Chavéz stattfindet, attackiert Castro auch den Wirtschaftskalender vom Weißen Haus. So meinte er, dieser sei nur auf Egoismus aufgebaut und würde einen extremen Handelsprotektionismus auslösen. Er würde auch Folgen für den Wettbewerbsvorteil der mittelamerikanischen Länder haben und Umweltabkommen hintergehen, nur um mehr Profit zu erwirtschaften. Bei der dann anstehenden ungerechten Verteilung von Reichtum, würde es nur noch mehr Migranten geben, statt dieses Problem zu lösen.

Der kommunistische Anführer behauptet zudem noch, dass der amerikanische Kontinent einen entscheidenden Schritt vor sich hat, und bekräftigt sein Engagement und seine Loyalität mit Venezuela, das zur Zeit eine tiefe Wirtschaftskrise durchgeht.

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Der Bau dieser Mauer war schon selbst in den USA unpopulär, kommt nun noch die Protektionismus-Politik hinzu, muss damit gerechnet werden, dass die nordamerikanischen Nachbarn in Mittel- und Südamerika sich voll gegen Trump verbünden werden. Insbesondere wird durch ungerechte Verteilung der Profite und Reichtümer das ohnehin schon starke Migrantenproblem verschärft.

Zu dem kommt noch, dass es sehr lange gedauert hat, bis die USA und Kuba sich wieder näher kamen. War denn diese ganze Arbeit umsonst? Eine neue Krise zwischen Kuba und den USA scheint zumindest nach Castros Rede nicht unwahrscheinlich. #Donald Trump #Mauerbau