Dem Bericht nach plant der islamische Golfstaat, dass etwa fünf Millionen Menschen abgeschoben werden sollen, dies entspricht einem Fünftel der Gesamtbevölkerung des Landes. Dazu will #Saudi-Arabien ein umfangreiches Deportationsprogramm für Illegale auf die Beine stellen.

Ziel ist Bekämpfung der Arbeitslosigkeit

Der saudischen Zeitung "AL Hayat" zufolge, wird nun im Parlament über das Programm diskutiert. Ziel soll es sein, damit der stetig ansteigenden Arbeitslosenzahl zu entgegnen, welche auch aufgrund der billigen Gastarbeiter so hoch ist.

Einer Volkszählung aus dem Jahr 2010 nach, besteht die saudische Bevölkerung zu 30 Prozent aus Gastarbeitern. Wie "The Guardian" berichtet, sind in Saudi-Arabien mittlerweile komplette Wirtschaftsbereiche unter der Kontrolle von eingewanderten Arbeitern. Eine Befürchtung der saudischen Regierung ist laut „Al Hayat“, dass die Migranten massenhaft Einbürgerungsanträge stellen. In den Jahren 2012 bis 2016 soll das Land bereits 243.000 Pakistaner abgeschoben haben

40.000 Pakistaner wegen Terrorverdacht abgeschoben

Einem Bericht von "RT" konnte man entnehmen, dass in den letzten Monaten Massenabschiebungen von etwa 40.000 pakistanischen Arbeitern stattfanden. Vielen von ihnen wurde vorgeworfen in Verbindung mit der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) zu stehen.

Den Pakistanis, welche abgeschoben wurden und keine Verbindung zum Terrorismus hatten, wurden andere kriminelle Delikte wie Drogenschmuggel, Diebstahl, Körperverletzung und Dokumentenfälschung von der saudischen Administration vorgeworfen.

Airbus baut Zaun zum Irak

Die Airbus-Gruppe erhielt schon im Jahr 2009 den Zuschlag eine 814 Kilometer lange Mauer an der Grenze zum Irak zu bauen. Mit insgesamt 40 Wachttürmen und zwei einander gegenüberstehende Zäunen mit modernster Überwachungstechnik ausgestattet, will man sich gegen IS-Terroristen schützen. Zwar sei man beim Thema Glauben mit dem Wahhabismus auf einer Wellenlänge, trotzdem sieht das Königshaus den IS als eine Gefahr für das Königreich an. #Migration #Islam