(StS/NYC) In schwierigen Zeiten für die EU ist #Bundespräsident Steinmeier zu seiner ersten Auslandsreise aufgebrochen. Sie führte ihn nach Paris zu seinem scheidendem Amtskollegen Hollande. Dabei stellte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier klar, dass eine Fortentwicklung der Europäischen Union zwingend sei, wenn man das ganze Projekt retten wolle. Deutschland und #Frankreich müssten neue Wege der europäischen Integration gehen, und zwar Hand in Hand. Dabei sei der Status quo nicht sakrosankt, die EU durchaus "veränderbar", aber in der Essenz "unverzichtbar", so Steinmeier sinngemäß laut schriftlicher Fassung seines Statements. Die EU müsse den europäischen Völkern, Frieden, Freiheit und Wohlstand" bieten.

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Bemerkenswert ist, dass Präsident Steinmeier von den "Völkern" Europas spricht. Er ist damit in sauberer Distanz zu jenen, die sich ein Aufgehen der Völker Europas in einem europäischen Volk herbeifantasieren.

Klare Aussagen!

Auch die bilaterale Freundschaft und Kooperation zwischen Deutschland und Frankreich hob der Bundespräsident hervor und kündigte an, diese gut zu pflegen und weiterzuentwickeln. Die EU stehe an einem "Scheideweg". Dafür sei der Brexit ein Symptom, aber der Bundespräsident nimmt auch eine "neue Faszination des Autoritären" wahr, das "tief nach Europa eingedrungen" sei. Das der französische Präsident bald aus dem Amt scheidet, wurde das offizielle Zeremoniell für Steinmeiers Visite klein gehalten, auch um keinen Einfluss auf den gerade heißlaufenden französischen Wahlkampf zu nehmen.

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Weitere Reisen!

Als nächste Stationen steuert Bundespräsident Steinmeier am Dienstag das Europaparlament an, vom 7. bis 8. April schaut er in Griechenland nach dem Rechten und unter anderem auch in Warschau wird das neue deutsche Staatsoberhaupt erwartet. #Europäische Union