In einer gemeinsamen Presseerklärung prangern die Vereine „Ärzte gegen #Tierversuche“ und die „Tierversuchsgegner Baden-Württemberg“ die Genehmigungspraxis von Tierversuchen als „Farce mit reiner Alibifunktion“ an. Die Zahlen, die die #Tierschützer aufgrund des Informationsfreiheitsgesetzes erhalten konnten, sind offensichtlich skandalös: „98.6 aller beantragten Tierversuche passieren das Prozedere, obwohl sie im gravierendem Konflikt mit dem Tierschutzgesetz stehen.“ Wenn das was die Tierschützer da vorbringen stimmt, dann zahlen die Bürger viel Geld um an der Nase herumgeführt zu werden.

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#Tierschutz gegen die Labore der modernen Doktoren Frankenstein: .

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Die Tierschützer präsentieren krasse Beispiele. Universität Freiburg: Hier sollen Mäuse mit dem Schwanz an einer Stange festgeklebt werden, um menschliche Schizophrenie und Depression zu simulieren. Doch die Uni Tübingen soll das locker überbieten: Hier sollen Krähen Steckdosen auf den Kopf implantiert werden, aus denen acht Messelektroden in das Hirngewebe ragen.

An der Universität Hohenheim sollen Hühner am 24. Lebenstag durch Ersticken getötet werden, um den Dünndarm zu Untersuchungszwecken heraus zu schneiden. In Mannheim sollen im „Zentralinstitut für seelische Gesundheit“ Ratten wiederholt durch unausweichliche Elektroschocks über den Boden gefoltert werden.

Am Ende reicht ein ausgefüllter Antrag

Baden-Württemberg ist das Land mit den meisten Tierversuchen und laut den Auswertungen der Tierschützer ist das auch kein Wunder. Hier scheint das Land zu sein, wo Milch und Honig fließen, jedenfalls für Tierexperimentatoren. Ganz vorne sollen Stuttgart und Tübingen liegen, mit einer Durchlassquote von 100 Prozent. Die behördliche Prüfkompetenz sei auf eine reine Plausibilitätsprüfung reduziert: Es reiche, wenn der Antrag richtig ausgefüllt sei.

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Übersetzt: Es reicht den Behörden offensichtlich, wenn der Bürger für das ganze Prozedere gezahlt hat, tatsächlicher Tierschutz spielt keine Rolle.

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