Aus einem Artikel von "Sputnik" geht hervor, dass einige Politiker des Europaparlaments die Aufhebung der Immunität der Chefin des Front National (FN) durchaus kritisch sehen. Laut dem französischen Politiker Jean-Luc Schaffhauser diene jene Maßnahme dazu, unbequeme Kandidaten beiseite zu schaffen. Laut Luc Schaffhauser könnte man dadurch #Frankreich sogar in einen Bürgerkrieg stürzen.

Luc Schaffhauser äußerte sich wie folgt

Zu der Aufhebung der Immunität sagte er: "Ich weiß nicht, womit das enden wird, doch diejenigen, die eine solche Politik gegen Marine #Le Pen und gegen Fillon zugunsten der globalistischen Kandidaten wie Emmanuel Macron betreiben, führen Frankreich in einen Bürgerkrieg“

Auch ergebe für Schaffhauser die Begründung der Immunitätsaufhebung keinen Sinn.

Werbung
Werbung

Laut ihm sei es verrückt, dass man der Vorsitzenden des #Front National Propaganda für den IS (Daesh) vorwerfe. Das sei absurd und Schaffhauser fragt, ob denn die ganze Welt verrückt geworden sei.

Seiner Meinung nach ist dafür der derzeitige Präsident Francois Hollande verantwortlich. Er würde alles dafür tun, um die Kandidatur von Le Pen in Frage zu stellen und ihre Positionen noch mehr zu schwächen. Er richte das Recht gegen die Demokratie, gegen das Volk und die Souverenität, alles abgesegnet mit der Unterschrift von Hollande. Das sei laut Luc Schaffhauser "Hochverrat."

Luc Schaffhauser ist sicher sicher, dass Le Pen trotzdem siegen wird

Doch der Abgeordnete ist sich dennoch sicher, dass dieses Vorgehen nichts bringen wird. Sie ist sich sicher, dass Le Pen trotzdem siegen wird, wenn nicht dieses Jahr - dann spätestens in 2 Jahren.

Werbung

Mögliche Ursache für den Kampf gegen Fillon und Le Pen

Laut dem Kandidaten der zentristischen Partei bei den französischen Parlamentswahlen 2012, Mike Borowski, lassen sich die Gründe für die Entscheidung des Europaparlaments im Thema Russland finden. Laut Borowski sei eine Besonderheit, und das konkret in Frankreich, dass Menschen wie Le Pen und Fillon, die gute Beziehungen zu Russland schaffen wollen, den Angriffen des Establishments ausgesetzt sind.

Derzeitige Prognose für den ersten Wahlgang am 23. April

Die aktuellen Umfragen prognostizieren derzeit ein relativ enges Ergebnis im ersten Wahlgang. Bei einer leichten Führung von Marine Le Pen (in aktuellen Umfragen zwischen 24 bis 27 Prozent), liegen insgesamt vier Kandidaten bei Werten um die 20 Prozent: Neben Le Pen sind dies Emmanuel Macron (23 bis 25 Prozent), Francois Fillon (19 bis 21 Prozent), und leicht zurück Benoit Hamon (13 bis 18 Prozent).

Unter Berücksichtigung der Schwankungsbreiten der Umfragen hätten alle vier Genannten die Chance, in den zweiten Wahlgang einzuziehen.

Es wird also spannend bleiben im französischen Wahlkampf und es ist zu erwarten, dass dies nicht der letzte Versuch einer "Schmutzkampagne" gegen Le Pen gewesen ist.