Geradezu blitzschnell entwickelt sich die Operation zur Befreiung von #Mossul durch die Koalition unter der Führung der Vereinigten Staaten. Und das erst seit dem Beginn der Operation am 17. Oktober. Kaum mehr als vier Monate später ist fast die halbe Stadt befreit, nach neuesten Informationen ist nunmehr der Flughafen zurückerobert.

Jetzt ist es zwar noch viel zu früh vom Ende der Operation zu sprechen, aber es ist eindeutig vorangeschritten und zwar geht es unter Präsident Trump deutlich schneller als seinerzeit bei lame duck Obama.

Was allerdings interessant ist: Fast null Aufmerksamkeit schenken die globalen Medien den vielen Zivilisten, die unter den sie „befreienden“ Bomben sterben.

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Dabei ist der Tod der Bevölkerung in den Städten, die vom ISIS eingenommen wurden eine traurige Zwangsläufigkeit bei der Befreiung dieser Städte. Deswegen nehmen die Terroristen die Städte eigentlich ein, und deshalb halten sie sie so erfolgreich, weil sie sich hinter Zivilisten als Schutzschilden verstecken können.

Beliebig kann man die sterbenden Zivilisten auch für die #Dämonisierung der „falschen“ Befreier nutzen. Wir erinnern uns an die koordiniert laute internationale Empörung als die VKS (Luftwaffe) der Russischen Föderation zwischen Ende Juli bis zum Dezember 2016 gemeinsam mit der syrischen Armee Aleppo von Dschihadisten befreite.

Es gibt jetzt selbstverständlich keinerlei internationale Empörung bei der Befreiung von Mossul, natürlich nicht. Aber zivile Opfer gibt es natürlich.

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USA töten mehr Zivilisten als Russland

So berichtete der britische „Telegraph“ (Bericht "US-led coalition is ´killing more civilians than Russia´") unter Berufung auf eine Studie der Monitoring-Gruppe „Airwars“, dass die Mossul-Koalition unter Führung der USA die syrisch-russische Zahl der Todesfälle von Zivilisten bei der Befreiung von Aleppo bereits jetzt weit überstiege.

Ein starker Anstieg der Zahl der Getöteten sieht man auf dem Diagramm.

Logisch jedoch, dass es keine Sensation um diese Daten gibt. Niemand von den Mainstream-Medien berichtet von beunruhigenden Tweets kleiner Mädchen, niemand beklagt dieses Mal einen Apotheker Ahmed, der sein Zuhause wegen US-Raketen verloren hat.

Und es bestätigt sich einmal mehr, dass die Realität in der heutigen Welt durch die Mainstream Medien ausschließlich als Material für die Erstellung einer virtuellen Welt betrachtet und benutzt wird. Einer virtuellen Realität, In der sogar Mitgefühl oder Gleichgültigkeit für die getöteten Menschen bei der Zeitung lesenden und TV sehenden Bevölkerung der westlichen Wertegemeinschafts-Staaten mit einem winzigen Klick ein- und ausschaltbar geworden ist. Meinungsbildung per Knopfdruck. #Koalition der USA