(SN/ZH) Im Hagel des diplomatischen Blitzkriegs zwischen der Türkei und den Niederlanden, bei dem als Krönung eine türkische Ministerin von der Polizei aus dem Land eskortiert wurde, ging ein deutscher Schauplatz unter, der auch etwas mit dem Islam zu tun hat und keineswegs so harmlos ist wie eine etwas weinerliche, vollverschleierte Familienministerin aus der Türkei. Auf ein Einkaufszentrum in #Essen war tatsächlich ein Terroranschlag durch einen sogenannten „Gefährder“ aus dem islamischen Milieu geplant. Nach Berichten der Springer Medien sei ein 24-jähriger deutscher Mann mit dem Ordensnamen Imran verdächtig, Schlimmstes im Herzen Deutschlands geplant zu haben.

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Dieser junge Mann sei 2015 über die Türkei nach Syrien zum Training und zur Teilnahme am dortigen Bürgerkrieg ausgereist. Er habe sich der islamischen Gruppe ISIS angeboten und würde deshalb bereits seit dem Sommer des Jahres 2015 vom Landeskriminalamt (LKA) in Nordrhein-Westfalen als „Gefährder“ eingestuft.

Imran habe auf Facebook darüber geschrieben, mehrere Moslems planten einen #anschlag auf das Center am Limbecker Platz in Essen. Dieses Shoppingcenter ist mit über 200 Geschäften, 70.000 Quadratmetern und einer hohen Kundenfrequenz ein ideales „weiches Ziel“ für Terroristen. Nicht auszumalen, was bei einem Anschlag auf eines der größten Einkaufszentren in Nordrhein-Westfalen hätte passieren können. Geplant gewesen sei laut Agenturmeldungen, drei Selbstmordattentäter loszuschicken, die mit Rucksackbomben am Samstag um 16.30 Uhr möglichst viele Gäste des Einkaufszentrums töten und verletzen sollten.

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Letztendlich sei der Verfassungsschutz den Plänen aber auf die Spur gekommen, so dass sie vereitelt werden konnten. Der Inlandsgeheimdienst des Bundes, das „Bundesamt für Verfassungsschutz“, sei auf die Internetchats des IS-Schergen aufmerksam geworden. Nach einer Konsultation amerikanischer Partnerdienste habe man aus den USA weitere Informationen erhalten, so die Welt. Facebook soll schnell reagiert und in kaum sechzig Minuten alle erbetenen Daten an den deutschen Inlandsgeheimdienst übermittelt haben. Dennoch sei es der deutschen Seite nicht gelungen, die Identität der mutmaßlichen Attentäter ohne jeden Zweifel zu klären.

Vaterlandsverräter?

Besonders brisant: Es scheint, als sei der Drahtzieher des mörderischen Planes ein deutscher Moslem, ein vom Christentum abgefallener Konvertit zum Islam, der seinem eigenen Vaterland Schaden zufügen wollte. Diese Meldungen sind jedoch noch mit einer gewissen Unsicherheit versehen, da sich die Behörden noch relativ verschlossen geben. Mittels Internet soll dieser seine Heimat verratene Deutsche aus Syrien heraus die in Deutschland aktiven, potentiellen Täter gesteuert haben, so die Welt.

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Am Samstagmorgen habe die Polizei aufgrund der Informationslage der Sicherheitsbehörden angeordnet, das Essener Einkaufszentrum zu sperren, um kein Risiko einzugehen, um etwaige Besucher – unter ihnen in Essen auch entsprechend viele Menschen nichtchristlichen Glaubens – keiner Gefahr auszusetzen. Die Entscheidung sei in der Nacht getroffen worden, wie die Polizei mitteilte. Speziell geschützte und mit Maschinenpistolen ausgestattete Polizisten sorgten dafür, dass sich niemand dem Gebäude nähern konnte.

Festnahmen!

Zwei junge Männer aus Oberhausen seien zudem verhaftet worden. Nach Informationen der deutschen Presseagentur (dpa) handelt es sich bei diesen Personen nicht um die Tatplanenden, sondern um Freunde des mutmaßlichen Vaterlandsverräters. Beide seien nach den Verhören daher auch wieder auf freien Fuß gesetzt worden, teilte ein Sprecher der Essener Polizei mit. Die Ermittlungen würden allerdings unter Hochdruck weiterlaufen. #Terror