(StS/NYC) Für das Wirtschaftswachstum des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland, so übrigens der wahre Name Großbritanniens, wird seit dem demokratisch entschiedenen #brexit im deutschen Fernsehen ein apokalyptisches Szenario gezeichnet. Ohne Brüssel, ohne die #Europäische Union werde das Königreich quasi in der Nordsee versinken. Nichts davon ist bisher wahr. Laut BBC und dpa ist die britische #Wirtschaft, trotz Brexit-Beginn, im 4. Quartal 2016 um 0,7% im Vergleich zum Vorquartal zugelegt. Das klingt wenig, ist volkswirtschaftlich aber eine ordentliche Größe.

Es läuft!

Diese frohe Kunde meldete auch das nationale britische Statistikamt "ONS" nach endgültigen Daten mit.

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Das Wachstum der britischen Wirtschaft beschleunigte sich damit damit sogar ein wenig im Vergleich zum Vorquartal. Im 3. Quartal 2016 war die Wirtschaftsleistung der Briten um 0,6 Prozent angestiegen. Negative und ideologisch motivierte Schwarzmalerei über die Zukunft Britanniens außerhalb der EU nach dem Brexit-Votum vom vergangenen Sommer haben sich damit in keiner Weise bewahrheitet. Kein Wunder, dass Bundespräsident Steinmeier von der Notwendigkeit eines Umbaus der EU spricht. Denn wenn die Briten auf diesem Erfolgspfad bleiben, könnten weitere Nationen den Staatenverbund verlassen.