(QN/NYC) Wenn ein militärischer oder anderweitig bewaffneter Gewaltakt ausgeführt wird und der Täter dabei absichtlich so tut, als wären die Verursacher ganz andere Leute gewesen, dann spricht man von einer "#False Flag-Operation". Geplant in dunklen Netzwerken wie in einem Agentenfilm. Doch genau danach sehen die Fakten in Dortmund derzeit aus. Denn: nichts passt zusaamen. Rein gar nichts. Um es klar zu sagen, auch das Team Politik hat keine schlüssige Theorie, wer es war. Dass es aber kein "normaler" Anschlag war, der den BVB ereilte, das steht außer Frage. Man muss sich nur die Fakten anschauen und schon wird einem schwindlig:

  • Ein gezielter Angriff mir drei Sprengfallen, die offenbar sehr genau platziert waren. Dafür braucht man Know-how, das einem nicht zufliegt, auch nicht im Internet.
  • Man hört aus Ermittlerkreisen und sogar am gestrigen Tag im Zweiten Deutschen Fernsehen, dass ein Militärsprengstoff verwendet wurde. Daran muss man erst einmal gelangen! Bislang wurden alle relevanten Attentate von Moslems mit selbstgebastelten Sprengstoffen à la Hobbythek verübt. Diese Leute plündern keine Armeebestände, sondern den örtlichen Baumarkt zum Bombenbau.
  • Der Aufbau der Explosionskörper am Fahrtweg des Busses auf einer öffentlich genutzten Straße bedarf einer ganz erheblichen Aufklärung der Gegend. Dies setzt wiederum militärisches Wissen und Können voraus, und das auch noch auf einem hohen Niveau. Ein selbstradikalisierter verpickelter Jugendlicher kann so etwas nicht.
  • Der "Islamische Staat" sowie andere nahöstliche Gruppen nutzen für ihre Bekenntnisse das Internet, vor allem "soziale Medien" und keine Flugblätter am Tatort.
  • Beide Bekennerschreiber, jenes dreifach am Tatort gefundene vermeintlich islamische Pamphlet sowie das angeblich von der "Antifa" stammende Bekenntnis sind grob unglaubwürdig. Der Text kursiert bereits in den Medien, er ist im Fall der Tatortfunde in einem schlecht fabrizierten Pseudoakzent verfasst. Der "IS" nutzt normalerweise druckreifes Englisch, Französisch, Arabisch oder Deutsch.
  • Der "IS" reklamiert gerne Attentate für sich, seien sie auch noch so "klein", dies dann umso lauter vernehmbar. Bislang kommt vom "IS" und anderen Moslems allerdings nichts. Es herrscht Schweigen.
  • Ebenso unüblich für Islamisten ist es, Forderungen zu stellen. Insbesondere haben sich Moslemgruppen bislang in keiner Weise für den US-Stützpunkt in Ramstein interessiert. Jetzt sollen sie dessen Schließung fordern? Absurd!
  • Ramstein ist ein Schlüsselmotiv für die "neue Friedensbewegung" und ein Lieblingsthema der russischen Medien. Das liegt an der strategisch unendlich wichtigen Bedeutung von Ramstein für die NATO. Aber seit wann würden Friedensbewegte eine Fußballmannschaft angreifen? Und wer jetzt denkt, dann war es eben "der Russe", sollte mitbedenken, das der russische Konzern schlechthin (Gasprom) beim #BVB engagiert ist und eigentlich kein Interesse haben sollte, dem Verein zu schaden. Außerdem wäre ein zwar komplexer, dann aber eben doch sehr dummer und (Gott sei Dank) schlecht ausgeführter Anschlag viel zu dilletantisch, als dass es "der Russe" war. Auch die Amerikaner und andere potentielle Kandidaten würden weit professioneller Vorgehen, andere Methoden inklusive. Zudem haben sie alle noch nicht einmal auch nur ansatzweise ein Motiv.

Es passt auf niemanden!

So kommt man zu der zutiefst verstörenden Erkenntnis, dass keiner der potentiell Verdächtigen zu der Tat passt und umgekehrt.

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Der Verdacht einer False Flag-Operation wird damit automatisch von einer #Verschwörungstheorie zu einer naheliegenden Erklärung. Doch auch hier setzt sofort das Chaos ein: wer sollte wem und warum einen Anschlag in die Schuhe schieben wollen? Nicht einmal die berühmte Frage "cui bono" (wem nützt es) führt in diesem Fall weiter. Es wird spannend sein, was die Ermittlungsbehörden noch herausfinden.

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