Statistische Realität

Die folgenden Tatsachen werden viele Leser überraschen. Dennoch handelt es sich um korrekte und überprüfbare Fakten, Quelle ist das deutsche Bundeskriminalamt, das BKA selbst. Konkreter findet man die hier abgebildete Statistik, in exakt dieser Form, sowie alle darauf enthaltenen Informationen im Einzelnen, im Lagebericht des BKA zu 2016 im PDF: Kernaussagen "#Kriminalität im Kontext von Zuwanderung" Betrachtungszeitraum: 01.01. – 31.12.2016 - folgendermaßen anzusteuern. Googlen Sie das PDF des BKA namens: Kernaussagen "Kriminalität im Kontext von Zuwanderung" Betrachtungszeitraum: 01.01. – 31.12.2016.

Ich beziehe mich hier also auf die objektivste, seriöseste und in Bezug auf die Auswertung ihrer eigenen Statistiken mit Sicherheit kompetenteste Quelle – das BKA selbst.

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Ich kann nicht erkennen, was verkehrt daran sein soll, die Öffentlichkeit darüber aufzuklären, was die Statistik einer deutschen Behörde aussagt und deren Auswertung durch die Experten die sie erheben (und alle Faktoren berücksichtigen) mitzuteilen, halte ich für unbedingt erforderlich – vor allem dann, wenn in der Öffentlichkeit ein völlig falsches Bild besteht. Dieses Bild rührt von einem weit verbreiteten rechten Populismus und einer Xenophobie her und ist rechten Bloggern und Nachrichtenorganen, sowie Parteien, zu verdanken, die sich Einzelfälle und Einzelstatistiken herauspicken, um anhand von diesen öffentlich ihre vorgefasste (und faktisch unrichtige) Meinung zu bestätigen. Das nennt man dann ein Vor-Urteil. Hier nun eine neutrale Quelle - eine deutsche Behörde.

Tatsächlich sollte man mir wohl eher danken für das Teilen einer so wichtigen Information, aus der seriösesten Quelle die möglich ist, während jeder Andere offenbar nur Meinungen und Auslegungen teilt, irgend welche Blogger, die eben nicht imstande sind, diese Statistiken korrekt auszuwerten und sie stets im eigenen Sinne verstehen wollen – anstelle von einer Behörde, wie dem BKA, die diese Statistiken selbst erhoben hat und exakt auswerten kann, was sie bedeuten.

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Ich weise hin auf Seite 6 des PDF des BKA und die darauf abgebildete Statistik "Straftaten begangen durch Zuwanderer (2016)". Sie enthält folgende Informationen:

1. Vermögens- und Fälschungsdelikte: Machen 29% aller Straftaten durch Zuwanderer aus

2. Diebstahl: 26%

3. Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit: 24%

4. Sonstige Straftatbestände (StGB): 12%

5. Rauschgiftdelikte: 7 %

6. Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung: 1,2 %

7. Straftaten gegen das Leben: 0,2 %

Weitere Aussagen aus dem Text dort:

Innerhalb der Vermögens- und Fälschungsdelikte handelt es sich überwiegend um Fälle von Beförderungserschleichung (60%).

Im Bereich der Diebstahlsdelikte dominierte der Ladendiebstahl (64%). Bei den Rohheitsdelikten und Straftaten gegen die persönliche Freiheit handelte es sich überwiegend um Körperverletzungsdelikte (78%)

Die überwiegende Mehrheit der Zuwanderer beging keine Straftaten.

Jedoch wurden Zuwanderer in 97,600 Fällen von Allgemeinkriminalität in 2016 Opfer/Geschädigte einer Straftat.

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Bei den 66 von 468 vollendeten Straftaten gegen das Leben bei denen Zuwanderer beteiligt waren (Morde, Totschlagsdelikte) wurden insgesamt 82 Personen getötet.

Von diesen 82 Tötungsopfern letztes Jahr waren 59 Zuwanderer. Alles Mörder und Vergewaltiger? Oder tatsächlich doch nur Verfolgte und Ermordete, die statistisch, faktisch weniger Sexualdelikte und Morde als Deutsche begehen?

BKA-Studie

Lesen Sie dazu die Auswertung der Studie des BKA dazu.

Das BKA kommt zum Ergebnis, dass sich die Zuwanderung von Flüchtlingen nicht in der Kriminalitätsstatistik spiegelt. Insbesondere am Ende des vorigen Jahres (2016) wird sogar deutlich, dass #Flüchtlinge unter den Tatverdächtigen deutlich unterrepräsentiert sind. Und bei der Mehrzahl der von Flüchtlingen begangenen Delikte handelt es sich schlicht und einfach um Schwarzfahren. Zudem kommt es zu vielen Falschanzeigen gegen sie.

Damit werden zwe Dinge deutlich: Flüchtlinge stellen für die Sicherheit in Deutschland keine Bedrohung dar. Auch liegt keinerlei statistische Berechtigung vor, aufgrund von vorgeblicher Flüchtlingskriminalität eine Verschärfung der Asyl- und Ausweisungsgesetze zu fordern. Die Behauptung eines Zusammenhangs zwischen Flüchtlingsbewegungen und steigender Kriminalität ist faktisch unrichtig und bedient rassistische Vorbehalte. Dies ist vollkommen verantwortungslos angesichts der dramatischen Zunahme (um 40%) rechtsextremer Straftaten und Gewalt seit Anfang 2017.

Quelle: BKA, Kernaussagen "Kriminalität im Kontext von Zuwanderung" (Lagebild 2016) #AfD