(SE/NYC) Harte Fakten beinhaltet das Jahrbuch "#Sucht 2017", das jetzt mit erschreckenden Zahlen vorliegt. Der Jahresbericht der "Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen" hält den Deutschen einen Spiegel vors Gesicht: Fast vier Millionen #Alkohol- und/oder Medikamentenabhängige. Tendenz steigend. Das sind knapp 5% der Bevölkerung und nein, das ist keine Privatsache. Denn diese Menschen fahren zum Beispiel unsere Busse, operieren unsere Brüche und steuern unsere Kernkraftwerke. Darf man davor die Augen verschließen? Die Folgen, nämlich die Kosten und Risiken, hat das Volk kollektiv zu tragen.

Nutznießer? Der Staat!

Der Staat ist dabei in einer heiklen Doppelrolle.

Werbung
Werbung

Einerseits wollen die Gesundheitspolitiker ein gesundes Volk. Andererseits sind die Finanzpolitiker gierig nach den Steuereinnahmen aus Alkohol, Tabak und Konsorten. Die Steuereinnahmen aus dem Alkoholkonsum alleine lagen bei 3,2 Milliarden Euro pro Jahr. Andererseits werden die Kosten infolge des Alkoholkonsums auf rund 40 Milliarden Euro geschätzt. Und die trägt das ganze Land!

Undifferenziert!

Deutlich zugenommen habe im Vergleich zum vorangegangenen #Bericht auch der Verkauf von Arzneimitteln, die Hälfte davon nicht rezeptpflichtig. Jedoch daraus gleich ein Drogenproblem zu stricken, das ist schon dreist. Es könnte ja auch daran liegen, dass Kassenpatienten in vielen Regionen kaum noch zeitnahe Arzttermine erhalten! Was sollen die Menschen mit Schmerzen und ähnlichen Leiden denn tun, wenn sie wochenlang auf eine Behandlung warten müssen und die Ärzte, um ihr Budget zu schonen, lieber Pillen verordnen statt Massagen und ähnliche Therapien? Wir lernen: Nicht jeder Bericht, der klug daherkommt, ist auch gescheit.

Werbung

War dieser Bericht unerwarteter Klartext? Blasting.News wird außerhalb der neuen deutschen Zensur, neutral in der Schweiz gemacht. Ehrliche Nachrichten, made in Switzerland.