(StS/NYC) Es ist eine alte Weisheit, dass immer der Bote der schlechten Nachrichten dran glauben muss. In diesem Fall die Regierung #Trump. Denn was der US-Präsident und seine Administration feststellen entspricht Tatsachen, über die man bisher höflich geschwiegen hat: der unter Barack Hussein Obama mit den Mullahs in Teheran ausgehandelte Atom-Deal war ein Sieg des #Iran auf ganzer Linie. Die Mullahs danken diesen den USA nicht nur nicht - sie spielen sich jetzt sogar als knallharte Regionalmacht auf, die im Irak, in Syrien, im Libanon, in Sudan, Somalia und anderen Staaten offen oder verdeckt Krieg führt. Die USA behaupten daher völlig korrekt, Iran und sein weiter bestehendes Atomprogramm bedrohe den Weltfrieden. In den deutschen Medien hört und liest man darüber wenig, denn die deutschen Kollegen lassen sich noch immer von jenen Pseudowahlen täuschen, die auch in diesem Frühjahr wieder im Iran stattfinden. Tatsächlich liegt aber die reale Macht in der Hand des so genannten "Rahbar", des - so die Übersetzung - "Führers", Ayatollah Khamanei. Schon beim Wort "Führer" sollte man eigentlich hellhörig werden. Er ist lebenslang im Amt und ohne ihn geht im Iran nichts. Westliche Politiker sind dennoch immer noch so blöd, zur gewählten Pseudoregierung zu kriechen und Deals mit ihr zu machen. Die hellen Russen und schlauen Chinesen wissen dagegen, wie der Hase in Teheran läuft.

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Tillerson im Recht!

Anders als sein bestürzend dummer Vorgänger John Kerry, hat der aktuelle US-Außenminister Rex Tillerson mehr Durchblick. Er nannte das "#Atomabkommen", das im Jahr 2015 zwischen den Vetomächten der UNO, der Bundesrepublik Deutschland und der Islamischen Republik Iran vereinbart wurde, gestern einen "Fehler". Irans in den USA studierter und eiskalter Außenminister Djavar Zariv schoss in seinem fast akzentfreien Englisch sofort aus allen Rohren zurück. Das staatliche iranische Fernsehen meldete, Zariv verlange von den USA, sie müssten anerkennen, dass der Iran sich an die Auflagen des Abkommens halte. Damit hat der alte Fuchs Zariv sicher Recht, das Problem ist bloß ein anderes: das Abkommen selbst ist das Papier nicht wert, auf dem es steht. Es ist Teil der völlig gescheiterten Nahostpolitik des Dilettanten Obama und dient alleine dem Iran. Die USA haben das Abkommen nur abgeschlossen, weil der unsägliche Obama keinen weiteren Gesichtsverlust wollte. Dafür hätte er den Iranern vermutlich sogar noch seine Großmutter und drei Kamele obendrein angeboten.

Griff in die Keramikschüssel?

Trumps Außenminister Tillerson kritisierte jetzt, der Iran-Deal helfe nicht, das Ziel eines nichtatomar bewaffneten Iran zu sichern. Das stimmt. Präsident Trump hatte schon vor seiner Wahl das Abkommen mit dem Iran korrekt als "schlechtesten Deal aller Zeiten" bezeichnet. Er drohte, er werde das Abkommen nach seiner Vereidigung "zerreißen". Das ist bislang nicht geschehen, doch Trump baut langsam Druck auf den Iran auf. Denn die von den Fesseln der Sanktionen befreite islamische Republik ist nicht nur immer noch in Reichweite einer atomaren Bewaffnung, sondern mischt in immer mehr regionalen Konflikten direkt militärisch oder indirekt diplomatisch mit.

Sie fühlen sich sicher!

Wie sicher sich die Mullahs an den Schalthebeln der Macht inzwischen wieder fühlen, kann man auch daran ablesen, dass zur anstehenden iranischen Präsidentenwahl der völlig durchgeknallte Mahmud Ahmadinejad wieder antreten darf. Die Iraner haben tatsächlich eine Wahl zwischen verschiedenen Kandidaten, nur dass der Präsident im Grunde bloß ein Erfüllungsgehilfe des "Führers" ist und alle Kandidaten von eben diesem handverlesen und vorsortiert werden. "Gelenkte Demokratie" in Extremform so zu sagen. In 2013 ließ der Führer halbwegs gemäßigte Kandidaten zur Wahl zu, weil er dem Westen ein freundliches Gesicht als Verhandlungspartner unterschieben wollte. Dies gelang ihm mit Hassan Rohani, dem amtierenden Präsidenten. Der ist zwar ebenfalls ein blutrünstiger Hardliner, aber er hat Stil, lächelt gewinnend und ist vom Typ her einfach ein netter Kerl.

Kommt der Untote wieder?

Jetzt, mit dem Atomabkommen in der Tasche, schickt Führer Khamenei wieder den unsäglichen Dr. Ahmadinejad ins Rennen, der schon von 2005 bis 2013 die Welt mit seinen Ausfällen schockierte. Angefangen von Holocaustleugnungen bis hin zu seiner Einbindung in das Geflecht der korrupten wirtschaftlichen Konglomerate der Revolutionsgarden. Sollte Ahmadinejad die Wahlen - real oder gefälscht - gewinnen, ist ein Clash der Kulturen mit Trump fast unausweichlich. Denn der ist kein devoter Kryptomoslem wie Hussein Obama, sondern ein Patriot.