Martin Schulz ließ in der Stadt Würselen ein teures Projekt hinter sich. Es handelte sich um ein #Freizeitbad, das den Steuerzahler heute Millionen kostet. Das geschah in den 1990ern, als er noch Bürgermeister dieser Stadt war. Schulz machte sich damals für ein neues Freizeitbad stark. Obwohl die Angelegenheit damals sehr umstritten war, sagte damals Schulz: "Ich glaube daran, dass das Freizeitbad in Würselen ein voller Erfolg wird - wirtschaftlich, organisatorisch. Ich glaube an dieses Projekt, deshalb kämpfe ich dafür."

Statt der Erfüllung seiner Prophezeiung, ergab sich für die Stadt Würselen ein Defizit, das jährlich in den sechsstelligen Bereich ragte.

Werbung
Werbung

Die Stadt hatte das Freizeitbad einige Jahre nach seiner Gründung von einem Privatanleger übernommen. Heute wird sogar wieder die Schließung des Freizeitbades wegen finanziellen Misserfolges geprüft.

Es gab damals schon einen bürgerlicher Widerstand gegen den Bau des Freizeitbades, jedoch lehnte #Martin Schulz dieses vehement ab.

Kaum eröffnet, schon pleite

Laut einer Reportage von Stern TV wurden damals per Ratsbeschluss die damaligen Kosten auf 20 Millionen festgelegt, jedoch waren es am ende 30 Millionen geworden und es kam zusätzlich noch jedes Jahr eine Million an Steuergeldern hinzu bis zum heutigen Tag. Da der Privatinvestor nach der Eröffnung 2,4 Millionen Verlust gemacht hatte, verabschiedete er sich und die Stadt übernahm den Freizeitbad. Eine Tageskarte kostet jetzt 10 Euro, weit mehr als in den Nachbargemeinden.

Werbung

Am Montag bleibt das Freizeitbad geschlossen sowie durchwegs vormittags unter der Woche aus Kostengründen. Trotz dieser Maßnahmen macht die Stadt Würselen jedes Jahr fast eine Million Euro Verlust. Die Gemeindeprüfungsantalt schlägt aufgrund dieser derben Verluste die Schließung vor.

Hat sich Martin Schulz mit dem teuren Schwimmbad nassgemacht?

Bei einer direkten Befragung von Martin Schulz von Stern TV, wurden zwei Anläufe unternommen, jedoch blieben Antworten aus.

Es ist einfach schade zuzusehen, was mit den Steuergeldern alles so passiert, Politiker haben nicht nur die Verantwortung Steuergelder einzubeziehen oder dafür Sorge zu tragen, dass alle ihre Steuern zahlen, es muss auch eine höhere Verantwortung dafür geben, wie man mit diesen Geldern umgeht. Das sind sie den Bürgern schuldig.