Der Bürgermeister und Mitglieder des Stadtrats von Lichtenberg haben die Nase gestrichen voll von den Ermittlungen im #Mordfall Peggy. Sie wandten sich mit einem Brandbrief an die "freie Presse", der mir im Originalwortlaut vorliegt nebst einer Ablichtung der Unterschriftenliste.

Beklagt werden illegale Verhörmethoden und der Verdacht geäußert, die Ermittler würden Hinweisen der Zeugen absichtlich nicht nachgehen, die allesamt belegbar seien. Auch habe Peggy Mutter in der Sendung Stern TV vor laufender Kamera gelogen. Bisher hat nur die Frankenpost dazu einen recht scharf formulierten Artikel gebracht, in dem auch die Betreuerin des zu Unrecht des Mordes an Peggy beschuldigten Ulvi K.

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wie folgt zitiert wird: "Dabei hat Susanne Knobloch gelogen, dass sich die Balken biegen."

Andere große Medien, die ebenfalls den Hilferuf erhalten haben, schweigen in der Sache. Warum? Der Inhalt ist brisant, denn der Verdacht, den die angesehen Bürger der Stadt äußern wiegt schwer: Ist der Fall Peggy, die deutsche Version von #Pizzagate? Gibt es bald auch tote Zeugen, wie im Fall NSU?

Zahlreiche Ungereimtheiten im Fall Peggy

Der vollständige Brandbrief wurde im Internet veröffentlicht veröffentlicht. Zeugen haben unter anderem immer wieder Autos mit tschechischen Kennzeichen auf an dem Haus der Familie Knobloch gesehen, wie sie beteuern, die Polizei habe allerdings Teile aus den Akten entfernt und würde die Aussagen als nicht glaubwürdig einstufen. Das Mädchen sei auch nicht auf dem Nachhauseweg von der Schule verschwunden und bei der Entführung könne es sich um eine geplante Tat gehandelt haben.

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Den zu Unrecht des Mordes an Peggy verurteilten Ulvi K. bezeichnen der Bürgermeister und die Stadträte als Bauernopfer, für das die Ermittler jetzt schnellstens Ersatz suchen.

In der Tat hat die Bayernjustiz ein ziemliches Problem, denn Ulvis Anwälte haben eine Millionenklage eingereicht, die es in dieser Höhe noch nie gab. Zudem soll der Gutachter wegen nachgewiesener Mängel in die private Haftung genommen werden, da Ulvi aufgrund dessen dreizehn Jahre im Maßregelvollzug verschwand.

Und was hat der Mordfall Peggy mit dem NSU zu tun? Die DNA Spuren von Uwe Böhnhardt sollen aufgrund Verunreinigungen der Instrumente zurückgehen, mit denen am Tatort Spuren ausgewertet wurden. Schon der erste Ermittler, Wolfgang Geier, mittlerweile im Ruhestand, war für beide Fälle zuständig, wie auch eine extra beorderte Profilerin, die später ihren Dienst quittierte. Sicher steckt mehr hinter der Sache, als nur ein tragischer Fall von sexuellem Kindesmissbrauch und Mord. #Kinderschänder