#Nordkorea hat erneut einen Raketentest unternommen. Einen Tag vor dem Treffen zwischen #Trump und Chinas Präsident Xi konnte es Kim Jong-un trotz des Verbotes durch die Vereinten Nationen wohl nicht lassen.

Mittelstreckenrakete vom Typ KN-15

Nach Angaben der US-Armee wurde das Geschoss von einem U-Boot-Stützpunkt aus abgefeuert. Wenig später stürzte die Rakete ins Meer. Das US-Pazifikkommando bestätigte den Abschuss ebenfalls und klassifizierte den Flugkörper als #Mittelstreckenrakete vom Typ KN-15. Somit stellt, aufgrund der zu geringen Reichweite, diese Waffe keine Gefahr für Nordamerika dar. Dennoch sprechen die Militärexperten von einer Provokation gegen Japan und somit gegen das westliche Bündnis im Gesamten.

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USA zu Alleingang bereit

Morgen empfängt Präsident Trump Chinas Staatsoberhaupt Xi. Bislang beschützt China das Regime in Pjöngjang. Trump hatte angekündigt, notfalls auch im Alleingang gegen Nordkorea vorzugehen. „Es ist nicht ausgeschlossen, dass die USA vorbeugende militärische Maßnahmen gegen Südkorea ergreifen müssen“, sagte US-Außenminister Rex Tillerson. Bei einem Besuch in der Südkoreanischen Hauptstadt Soul hatte Tillerson bereits deutlich gemacht: „Ich sage Ihnen ganz klar: Die Politik der strategischen Geduld ist vorbei. Wir untersuchen neue Wege in diplomatischen, sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Angelegenheiten. Alle Optionen liegen auf dem Tisch. Wenn Nordkoreas bedrohliches Waffenprogramm weiter ausgebaut wird, und ein Level erreicht, bei dem wir Handlungsbedarf sehen, dann liegt auch diese Option auf dem Tisch.“

Trump und Xi

In Richtung China wetterte Trump selbst bereits vor seinem Treffen mit Xi.

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Gegenüber der „Financial Times“ machte er klar, dass die USA zu einem Alleingang bereit seien, wenn China sich nicht stärker engagiere. Trump wörtlich: “China hat einen großen Einfluss auf Nordkorea und muss sich entscheiden ob es uns helfen wird oder nicht. Wenn sie es tun, wird das sehr gut für China sein, wenn sie es nicht tun, wird das für niemanden gut sein.“

Xi und Trump werden also viel zu besprechen haben. Dass einer der beiden Platzhirschen einen Kompromiss suchen wird ist jedoch unwahrscheinlich. Auch nicht, was den Inselstreit im Südchinesischen Meer angeht, wo China trotz heftiger Kritik künstliche Inseln angelegt hat.

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