Auch wir von der "Kritischen Presseschau" dachten anfangs an einen Wechsel in der Politik der Vereinigten Staaten. Kurz nach seinem Amtsantritt verabschiedete der neugewählte 45. Präsident der USA, Donald Trump, Dekret um Dekret. Schlug moderatere Töne gegenüber #Russland an. Vielen fiel ein Stein vom Herzen, dass nicht Clinton Präsidentin wurde, die im Wahlkampf deutlich aggressiver gegenüber Russland aufgetreten ist.

Alles Wahlkampftaktik?

#Trump gewann viele Wähler durch seine Versprechen die er ihnen gegeben hatte. So wollte er härter gegen die illegale Einwanderung vorgehen und einen Zaun an der der Grenze zu Mexiko bauen.

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Passiert ist bisher nicht viel, zwei seiner Dekrete, dass Menschen aus mehrheitlich muslimischen Ländern nicht mehr einreisen zu lassen, wurden von amerikanischen Bundesrichtern gestoppt. Die Mauer befindet sich noch in der Planung und es bleibt abzuwarten wann der Bau beginnt.

Er versprach die amerikanische Wirtschaft aufzubauen, dass mehr als fragwürdige Abkommen TTIP scheint Trump erst einmal gestoppt zu haben. Doch wie sich die weiteren Entscheidungen in der Wirtschaftspolitik auswirken wird sich zeigen. Wahrscheinlich ist, dass Deutschland von den Entscheidungen nicht gerade profitieren wird. Da die immer noch starke Wirtschaftsmacht des Landes, Trump und seinen Hintermännern ein Dorn im Auge ist.

Russlandpolitik eine Farce?

Viele Menschen in den USA, aber auch in Europa hofften auf Trump, da viele sich sicher waren das unter Clinton die Situation mit Russland eskaliert und der Dritte Weltkrieg kurz bevorsteht.

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Zunächst sah auch alles danach aus, dass der Immobilienmogul Trump leisere Töne gegenüber Russland anschlägt. Doch was hat sich nun wirklich geändert?

Die Truppenverlegung der Amerikaner und der Nato an die Ostgrenze zu Russland geht ungehemmt weiter. In #Syrien sah zunächst alles danach aus, dass man von dem geplanten "Regime Change" gegen Assad abrücke. Doch die gestrigen Ereignisse haben gezeigt, dass eine Eskalation des Konflikts nun immer näher rückt.

Rebellen werfen syrischer Armee Giftgasangriff vor

Kämpfer der syrischen Opposition hatten am Dienstag etwa 80 Tote und 200 Verletzte bei einer Giftgas-Attacke in der Stadt Chan Scheichun in der Provinz Ildib gemeldt und dafür die syrische Armee verantwortlich gemacht. Diese Vorwürfe wiesen die syrischen Streitkräfte umgehend zurück. Der US-Präsident Trump hatte umgehend nach dem Vorfall eine Reaktion seitens der USA angekündigt.

Reaktion erfolgte umgehend

In der Nacht feuerten die Amerikaner von zwei Zerstörern im Mittelmeer mindestens 50 Tomahawks auf den Militärflughafen von Shayrat ab.

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Der Angriff war gegen Flugzeuge und ein Tanklager gerichtet. Von dort aus soll der mutmaßliche Giftgasangriff stattgefunden haben. Zahlreiche Zivilisten seien dabei getötet worden

Laut "CNN" habe Trump keinerlei Zweifel daran, dass die syrische Regierung das Giftgas eingesetzt und somit UN-Resolutionen verletzt hatte.

Laut "Sputnik", haben die Amerikaner Russland vor dem Angriff nicht informiert.

Lage droht zu eskalieren

Nun droht unter Donald Trump die Lage mit Russland zu eskalieren, es ist die selbe Situation eingetreten die viele mit Clinton ebenfalls erwartet hätten. Viele erhofften sich mit Trump eine Wende in der Eskalationspolitik mit Russland, die von seinem Vorgänger Barack Obama betrieben wurde. Doch immer mehr stellt sich heraus, Trump ist nicht die Lösung, sondern ein Teil des Problems.